Das nervigste Sommer-Phänomen: So vermeidest du wunde Stellen an den Oberschenkeln

Antonia Wallner
Freie Autorin

Rekordsommer, Saunatemperaturen – juhu! Leider bringt die Sonnen-Saison aber auch ihre Problemchen mit sich, eines davon ist uns wohl allen bekannt: Beim Laufen reiben die verschwitzten Oberschenkel aneinander, es entstehen wunde, schmerzhafte Stellen. Was du dagegen tun kannst, erfährst du hier.

Damit uns das Lachen in der schönsten Zeit des Jahres nicht vergeht: Das hilft gegen wunde Oberschenkel. (Bild: Getty Images)

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1. Billig und effektiv: Babypuder

In der Drogerie ist Babypuder schon unter einem Euro zu haben, einsetzen lässt es sich vielfältig. Eine kleine Menge in der Handfläche verteilt und auf Nase und Stirn verrieben – und schon gehört die fettige T-Zone der Vergangenheit an. Und zwar, ohne die Poren zu verstopfen. Auch bei den Schenkel-Schikanen hilft das günstige Produkt: das Puder saugt überschüssige Feuchtigkeit auf und pflegende Inhaltsstoffe schützen die Haut effektiv vor Rötungen.

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Anwendung: Alle zwei bis drei Stunden eine kleine Menge Babypuder in den Handflächen verreiben und auf den Innenseiten der Oberschenkel auftragen.

2. Die Allzweckwaffe: Vaseline

Gegen trockene Lippen, nach neuen Tätowierungen und als Intensivpflege für trockene Hände: Auch die Vaseline gehört zu den Beauty-Geheimwaffen, die kein großes Investment benötigen (ab 1,50 Euro in der Drogerie). Weil sie nicht nur zur Sommerzeit zum Einsatz kommt, lohnt es sich, immer eine Dose zu Hause zu haben. Anders als das Babypuder saugt Vaseline überschüssige Feuchtigkeit nicht auf, sie sorgt vielmehr für einen schützenden Film, der sich über die empfindliche Haut der Oberschenkelinnenseiten legt. Dadurch wird der Reibungseffekt auf ein Minimum reduziert.

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Anwendung: eine haselnussgroße Menge in den Handflächen und anschließend auf den Schenkeln verteilen.

Vorsicht: Bei empfindlichen Stoffen wie Seide ist Vaseline nicht geeignet, da hier ein Fettfilm auf dem Stoff zurückbleiben könnte. In diesem Fall lieber zum Puder greifen.

3. Mehr Stoff für weniger Reibung

Klingt erstmal kontraproduktiv. Aber es geht um das richtige Material: spezielle Shape-Wear in Radlerhosen-Form sorgt durch den straffen Sitz für weniger Reibung. Und nein, die gibt es nicht bloß im Oma-Stützhosen-Look. Spätestens seit die Designer die kurzen Radlerhosen für die Frühjahr/Sommer-Saison 2018 entdeckt und ihre Models damit über den Runway geschickt haben, sind auch die Shape-Wear-Produkte in vielen Varianten (unifarben, mit Spitze oder kunterbunt) erhältlich.

4. Die Bundeswehr-Geheimtrick-Salbe

Die Bundeswehr ist kein Ponyhof. Die Rekruten müssen oft stundenlang marschieren. Als Schutz gegen Reibungen verwenden sie eine Salbe, die das sogar komplett blockiert: Antihydral, eine Antitranspirant-Creme, die über einen Zeitraum von drei Tagen täglich einmal aufgetragen wird, zuverlässig “nachwirkt” und so die Entstehung von aufgeriebenen Stellen und Blasenbildung  verhindert.

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5. Bandelettes:  Verführungsfaktor inklusive

Bandelettes sehen ähnlich aus wie halterlose Strümpfe. Sie umschließen die Oberschenkel mit Silikonbändern und können dadurch nicht verrutschen. Großer Vorteil: Die Modelle sind auch in verführerischen Varianten mit Spitze erhältlich.

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