Dramatische Rettungsaktion: Elefant steckt im Schlammloch fest

 

In der kenianischen Kleinstadt Makindu fiel ein junges Rüsseltier auf der Suche nach Wasser in eine Kuhle aus Morast und konnte sich ganze zwölf Stunden lang nicht mehr von der Stelle bewegen.  

Der Naturschützer und Fotograf Jeremy Goss war mit seiner Kamera vor Ort, um der spektakulären Befreiung des männlichen Elefanten beizuwohnen. Er filmte wie das Jungtier immer wieder versuchte sich selbst von dem Schlamm loszulösen. Aber es konnte lediglich mit dem Rüssel seinem Bewegungsdrang nachgehen. Erst durch die Initiative der „The Kenya Wildlife Service and Big Life Foundation“-Ranger und weiterer Tierschützer wurde das Tier aus seinem erdigen Gefängnis freigegraben – einem Bagger sei Dank.

Gegenüber „Mirror“ erklärte der 30-jährige Goss: „Es war herzzerreißend den Elefanten in der Kuhle zu sehen. Besonders weil es den Menschen dort nicht sehr wichtig oder möglich war ihm zu helfen. Elefanten rauben zwar ihre Feldernte und sind generell nicht willkommen, aber es war trotzdem ein schockierender Anblick für mich.“

Obwohl Kenia derzeit von einer langen Trockenperiode heimgesucht wird, können Schlammgruben immer noch eine tückische Falle für Mensch und Tier darstellen. Der Elefant verließ wahrscheinlich aufgrund der herrschenden Dürre sein Zuhause in dem Chyulu Hills Nationalpark. In dem angrenzenden Ackergebiet wollte er auf Wassersuche gehen. Doch dann fiel er in das Loch. Jeremy Goss betonte im Interview mit „Mirror“: „Ich hoffe, dass er wirklich wieder zurück in das sichere Naturgebiet gezogen ist und wenn er das nächste Mal etwas trinken will, vorsichtiger ist.“








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