Dunja Hayali: „Den Wandel in den Köpfen und in der Sprache herbeiführen“

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Berlin. Sie gehört zu den profiliertesten Politjournalistinnen im deutschen Fernsehen: Dunja Hayali. Jetzt startet eine neue Staffel ihres Talkmagazins „dunja hayali“, das von 16. Juli an donnerstags um 22.15 Uhr im ZDF läuft. In den neuen Folgen will die 46-Jährige in Reportagen und Interviews aktuelle Themen wie das Coronavirus, Bildung oder Rassismus näher beleuchten.

Dunja Hayali kam 1974 im nordrhein-westfälischen Datteln als Tochter irakischer Einwanderer zur Welt. Die Fernsehjournalistin arbeitete als Sportreporterin und ging schließlich zum ZDF, wo sie unter anderem das „heute-journal“ moderierte. Seit 2007 präsentiert sie im Wechsel mit Kollegen das „Morgenmagazin“, seit 2018 moderiert sie außerdem „Das aktuelle Sportstudio“. Hayali, die sich gegen Rassismus und Hass im Internet engagiert, erhielt 2018 das Bundesverdienstkreuz und wohnt in Berlin.

Frau Hayali, in den Sommerwochen präsentieren Sie fünf neue Folgen Ihres Talkmagazins. Müssen Sie wegen der Corona-Pandemie auf Studiopublikum verzichten?

Dunja Hayali Leider ja. Das finde ich schade, weil mir der Austausch mit dem Publikum großen Spaß macht, und weil mir die spontanen Reaktionen auf bestimmte Aussagen oder Gäste fehlen werden. Trotzdem ist es richtig, denn Abstandhalten ist das oberste Gebot, auch wenn viele glauben, Corona sei vorbei. Ich glaube das nicht.

Welche Rolle wird Corona in Ihrer Sendung spielen?

Eine monothematische Corona-Folge planen wir nicht. Aber Covid-19 hat glasklar und ohne Rücksicht offengelegt, wo...

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