Elektrische Zahnbürste: Falsche Anwendung richtet Schäden an

Elektrische Zahnbürsten werden in Werbungen als die bessere Alternative zu herkömmlichen Handzahnbürsten angepriesen. Der Grund: Die Putzbewegungen werden erhöht werden und dadurch eine optimalere Zahnpflege erreicht. Jeder dritte Deutsche vertraut auf den kleinen elektrischen Helfer und benutzt ihn im Durchschnitt zwei Mal am Tag.

Zahnärzte schlagen nun Alarm, denn sie verzeichnen immer mehr Patienten, die durch die falsche Anwendung von elektrischen Zahnbürsten schwerwiegende Probleme mit Zähnen und Zahnfleisch bekommen. Doch wie ungesund ist die Benutzung einer elektrischen Zahnbürste wirklich?

Das Hauptproblem sei die fehlerhafte Anwendung der elektrischen Zahnbürsten, bemängeln zahlreiche Zahnärzte. Viele Nutzer üben mit dem Bürstenkopf einen zu hohen Druck auf Zähne und Zahnfleisch aus, das schadet den Zähnen, denn die oberste Schutzschicht wird dadurch abgetragen. Zähne würden empfindlicher auf heiße oder kalte Getränke und Nahrungsmittel reagieren, das Zahnfleisch entzündet sich und es kann zu Blutungen kommen.

Die kreisenden Bewegungen der elektrischen Zahnbürste seien außerdem auch eine Gefahr für Nutzer mit Füllungen. Diese könnten herausbrechen oder sich nach und nach ablösen.

Doch wie benutzt man eine elektrische Zahnbürste richtig? Ärzte raten zu Bürstenköpfen mit weichen Borsten. Außerdem sollte die Zahnbürste nur in einem Winkel von 45 Grad auf die Zähne aufgesetzt werden. Mit dem Zähneputzen sollte man übrigens nach dem Essen ein wenig abwarten, denn Aufgrund der Säure im Mund, ist die Schutzschicht der Zähne noch empfindlicher.

Bild: Thinkstock

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