Wo sich Affenpocken in Europa verbreiten

Polen ist das jüngste europäische Land mit einem bestätigten Fall von Affenpocken. Der Gesundheitsminister hat den Fall dieser seltenen Krankheit bestätigt, die typischerweise in abgelegenen Gebiete in Zentral- und Westafrika vorkommt.

Das Nationale Hygieneinstitut hat mich informiert, dass wir den ersten bestätigten Fall haben, und wir haben etwa zehn Verdachtsfälle. Die Proben werden derzeit untersucht.

Seit dem Auftreten der ersten Fälle vor einem Monat hat sich die Krankheit in rund 20 Ländern Europas ausgebreitet. Mit Stand 10.6.2022 hat das Robert Koch-Institut 165 Affenpockenfälle in neun Bundesländern erfasst.

Das Besondere an diesen Fällen ist, so das RKI, "dass die Betroffenen zuvor nicht – wie sonst in der Vergangenheit – in afrikanische Länder gereist waren, in denen das Virus endemisch ist (West- und Zentralafrika), und dass viele Übertragungen offenbar im Rahmen von sexuellen Aktivitäten (aktuell insbesondere bei Männern, die sexuelle Kontakte mit anderen Männern hatten) erfolgt sein könnten. Soweit bekannt, erkranken die meisten Betroffenen nicht schwer. Weitere Fälle sind in Deutschland zu erwarten. Nach derzeitigem Wissen ist für eine Übertragung des Erregers ein enger Kontakt erforderlich, deshalb kann gegenwärtig davon ausgegangen werden, dass der Ausbruch begrenzt werden kann."

In Spanien war der erste Infektionsherd eine Sauna der schwulen Community in Madrid. Die Gesundheitsbehörden stellten klar, dass die Krankheit durch direkten Kontakt übertragen wird, aber nicht unbedingt durch sexuellen Kontakt.

Affenpocken können tödlich verlaufen. Zu den Symptomen gehören unter anderem Hautausschlag, Fieber, Muskelschmerzen, geschwollene Lymphknoten und Erschöpfung.

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