Ukraine gewinnt Eurovision dank Publikum - "Help Mariupol - now"

Ukraine gewinnt Eurovision dank Publikum - "Help Mariupol - now"

Am Ende ihres Auftritts bittet die Band "Kalush Orchestra" aus der Ukraine am Samstagabend beim Eurovision Song Contest in Turin auf Englisch: "Help Mariupol! Help Azovstal - now!" Da holt die Realität des Krieges das Entertainment ein.

Die Gruppe "Kalush Orchestra" war als 12. dran beim ESC. Gefolgt von Malik Harris aus Deutschland, der sich schon bei der Vorauswahl für Solidarität mit der Ukraine ausgesprochen hatte. Doch Germany erreichte am Ende nur den letzten Platz.

Und die Ukraine hat den Eurovision Song Contest mithilfe des Publikums gewonnen. Dabei lag das Vereinigte Königreich überraschend nach der Abstimmung der Jurys vorn.

Der BBC-Reporter erinnerte daran, dass der Kollege in der Ukraine von einem geheimen Bunker aus den Abend moderiert.

Spannende Abstimmung

Die Jury-Mitglieder aus Deutschland, Österreich und Frankreich entscheiden sich für den britischen Beitrag von Sam Ryder. Am Ende entscheidet aber das Publikumsvoting für die Ukraine.

Die Schweiz und Zypern vergeben ihre 12 Punkte der Jury an den Song aus Griechenland.

Für die Ukraine stimmen u.a. die Nachbarländer Polen und Rumänien.

Auch Australien gibt die höchste Punktezahl an Spanien.

Die Schalten aus Turin in mehrere Länder wie Rumänien und Georgien funktionierte nicht, so dass der Zeremonienmeister der Eurovision mehrmals die Punktezahlen mitteilen musste.

Auf Twitter ist #Eurovision an diesem Samstagabend Trending Topic.

Die Eurovision gab es auch auf YouTube im Livestream.

Nach einem Bericht von FORBES sollen russische Hacker versucht haben, den Sieg der Ukraine beim ESC zu verhindern.

Der Brite Sam Ryder wurde auch dafür gelobt, dass er den Schweizer tröstete, der keine Punkte vom Publikum bekam.

Laura Pausini (47), die zusammen mit Mika und Alessandro Cattelan durch den Abend führte und auch einen ihrer Songs zum Besten gab, begeisterte ihre Fans in den sozialen Netzwerken. Die Sängerin erregte auch damit Aufsehen, dass sie blitzschnell ihre Outfits wechselt.

Italien nutzte den ESC in Turin, um für touristische Ziele zu werben. Vor jedem Auftritt wurden Bilder der Künstler:innen in malerische Bilder aus Italien eingebettet. So wurde Malik Harris in die architektonischen Highlights von Turin projiziert oder die Kollegin aus Portugal nach Genua.

Allerdings kamen die Songs aus Deutschland und aus Frankreich in den anderen Ländern nicht wirklich gut an. Deutschland landete mal wieder auf dem letzten, Frankreich auf dem vorletzten Platz.

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