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Explosive Oster-Tradition: "Judas" in Mexiko symbolisch verbrannt

Explosive Oster-Tradition: "Judas" in Mexiko symbolisch verbrannt

In Mexiko-Stadt haben Bewohner als Höhepunkt der Karwoche einen Judas verbrannt. Zu dieser ganz besonderen Oster-Tradition kommen zahlreiche Besucher und Besucherinnen in die mexikanische Hauptstadt.

Die Menge brach in Jubel aus, als der Judas - der Jünger, der der Bibel zufolge Jesus Christus verraten hat - durch die Explosionen von Feuerwerkskörpern erhellt wurde und in Flammen aufging. Die "Judas-Verbrennung" ist ein Fest, das hier seit fünf Jahrzehnten gefeiert wird.

Kunsthandwerker stellen den Judas und andere Figuren, auch solche aus dem wirklichen Leben, aus Pappmaché her und zünden sie dann mit Feuerwerkskörpern an. Präsident Andres Manuel López Obrador, die Präsidentschaftskandidatin Xochitl Galvez und der Sänger Peso Pluma gehörten zu den Personen, die am Samstagabend symbolisch verbrannt wurden.

Handwerker Gerardo Tlacaelel Diez de Sollano ist sehr stolz auf diese Tradition: "Ich bin sehr glücklich und sehr stolz, denn wir machen diese Aktion schon seit geraumer Zeit. Das bedeutet, dass sie uns nicht nur hier in Mexiko sehen, sondern auf dem ganzen Planeten. Es ist etwas wirklich Cooles, sehr Schönes, dass sie uns besuchen und diesen Teil der mexikanischen Kultur sehen."