Facebook und Google wichtig für die Meinungsbildung

Google und Facebook bestimmen das Meinungsbild wesentlich mit. Das bestätigt eine aktuelle Studie. Foto: Jens Büttner

Der rasche Austausch und die schnelle Verbreitung von Informationen sind das Erfolgsrezept sozialer Medien. Facebook und Google sind zu wichtigen Meinungsbildnern geworden.

Berlin (dpa) - Soziale Netzwerke und Suchmaschinen spielen auch beim Thema Information und Meinungsbildung eine wichtige Rolle. Vor allem zwei Plattformen können einer aktuellen Studie zufolge erheblichen Einfluss auf die öffentliche Meinung nehmen.

An einem Durchschnittstag informieren sich rund 13 Prozent der Bevölkerung über Facebook, 23 Prozent nutzen dafür die Suchmaschine Google. Bei den 14- bis 29-Jährigen sind es sogar 29 Prozent für Facebook und 43 Prozent für Google, wie die neue «MedienGewichtungsStudie» zeigt, die Siegfried Schneider, Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM), in Berlin vorgestellt hat.

«Das Internet wird zum wichtigsten Informationsmedium der Gesellschaft werden - bei den Jüngeren ist es das bereits», sagte Schneider auf dem Symposium der Landesmedienanstalten «Digitale Medienordnung - Perspektiven für das 21. Jahrhundert». Anders als die Älteren nutzen die 14- bis 29-Jährigen in diesem Zusammenhang auch YouTube und Instagram deutlich intensiver.

So rufen den Daten zufolge an einem Durchschnittstag 17 Prozent der 14- bis 29-Jährigen YouTube auf, um sich «über das Zeitgeschehen in Politik, Wirtschaft und Kultur» zu informieren, und 10 Prozent Instagram. Google hat YouTube 2006 gekauft, Instagram gehört seit 2012 zu Facebook.