Schweigemarsch für Todesopfer in Venezuela

Trotz der Sperrung vieler Metrostationen und Zufahrtsstraßen haben sich Tausende Menschen in der venezolanischen Hauptstadt ...

Trotz der Sperrung vieler Metrostationen und Zufahrtsstraßen haben sich Tausende Menschen in der venezolanischen Hauptstadt Caracas zu einer erneuten Demonstration gegen Präsident Nicolás Maduro versammelt.

Mit einem Schweigemarsch in weißer Kleidung wollten sie der Toten gedenken, die bei Demonstrationen und Unruhen getötet wurden. Von 20 Punkten aus sollte der Marsch zum Sitz der Bischofskonferenz führen. Die Opposition warf der Regierung vor, mit Sperrungen gezielt eine Teilnahme zu erschweren. Mittlerweile haben elf lateinamerikanische Staaten die Gewalt in dem Land verurteilt und fordern eine Rücklehr zu demokratischen Normen.

Seit der zeitweisen Entmachtung des Parlaments erlebt das Land die heftigsten Proteste seit 2014 - damals starben 43 Menschen. Die Demonstranten fordern Neuwahlen und die Absetzung des sozialistischen Präsidenten Maduro, dem sie die Vorbereitung einer Diktatur vorwerfen. Das Land mit den größten Ölreserven der Welt (rund 300 Milliarden Barrel - ein Barrel entspricht 159 Liter) ist seit dem Fall des Ölpreises in die tiefste Krise seiner Geschichte gerutscht.

Die nächste Großkundgebung ist für diesen Montag geplant. Die Opposition will mit den größten Massenprotesten seit Jahren Neuwahlen erzwingen. Bei Unruhen, Protesten und Plünderungen starben seit Anfang April...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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