FBI und CIA sollen untersuchen, ob Google von chinesischen Geheimdiensten infiltriert wurde, fordert Peter Thiel

Isobel Asher Hamilton
Peter Thiel Palantir


Er ist Donald Trumps bekanntester Unterstützer im Silicon Valley und deshalb wiegen seine Anschuldigungen besonders schwer: Der Facebook-Investor und Palantir-Mitgründer Peter Thiel hat den Suchmaschinen-Giganten Google während einer Rede auf der National Conservatism Conference in Washington am Sonntag scharf angegriffen. Er beschuldigte das Unternehmen dabei als „offenbar verräterisch“, wie die US-Nachrichtenportale Axios und Bloomberg berichten.

Thiel wirft Google Kooperation mit ausländischen Geheimdiensten vor

Thiels Kritik zielte insbesondere auf Googles Beziehung zu China ab. Er bezog sich auf die Versuche des Suchriesen, mit einer zensierten Suchmaschine, bekannt als Project Dragonfly, wieder in den chinesischen Markt einzusteigen. Er ging auch auf Googles Zusammenarbeit mit dem US-Militär ein. Von 2017 an hatte Google Technologien zur teilautomatisierten Kriegsführung (Künstliche Intelligenz) für das sogenannte „Project Maven“ des Verteidigungsministeriums geliefert. Die Lieferungen wurden aber ein Jahr später nach intensiven Mitarbeiterprotesten eingestellt.

Laut einem Bericht von Axios sagte Thiel während seiner Rede, Google müssten drei Fragen gestellt werden:

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