Das ist der Film zur Inklusions-Debatte

teleschau
"Die Kinder der Utopie" porträtiert sechs Jugendliche, die gemeinsam die Schulbank gedrückt haben. Drei von ihnen sind behindert, drei nicht.

"Die Kinder der Utopie" porträtiert sechs Jugendliche, die gemeinsam die Schulbank gedrückt haben. Drei von ihnen sind behindert, drei nicht.

Deutschland diskutiert heftig über das Thema Inklusion - nicht erst seit vor wenigen Tagen entschieden wurde, dass alle Menschen mit Behinderung an den kommenden Europawahlen teilnehmen dürfen. Vor allem, ob in Inklusion an Schulen Sinn macht, spaltet die Gesellschaft. Der Film "Die Kinder der Utopie" blickt auf das Thema aus Sicht der Betroffenen.

Regisseur Hubertus Siegert zeigt in seiner Dokumentation sechs junge Erwachsene - drei von ihnen sind behindert, drei nicht -, die sich zwölf Jahre nach der gemeinsamen Grundschulzeit wieder begegnen. Vor 14 Jahren, in seinem Film "Klassenleben", hatte er die damaligen Kinder schon einmal porträtiert. Wie ist es ihnen seitdem ergangen? "Der Film beobachtet die jungen Erwachsenen auf Augenhöhe", erklärt Regisseur Siegert seine Herangehensweise. Mit seinem Film wolle er dem Zuschauer ermöglichen, sich sein eigenes Urteil zum Thema zu bilden.

"Die Kinder der Utopie" feiert am 12. Mai auf dem Münchner Dok.Fest Premiere und läuft am 15. Mai im Rahmen eines Aktionsabends einmalig in bundesweit mehr als 100 Kinos,