Flughafen Tegel: Air Berlin kämpft in Tegel weiter mit Problemen

Die Zahlen von Air Berlin sind nicht rosig - und auch operativ klappt es bei der Airline im Augenblick nicht.

Einen Tag nach der Bekanntgabe eines Rekordverlusts für 2016 kämpft die Fluggesellschaft Air Berlin weiter mit operativen Problemen. Am Flughafen Berlin-Tegel mussten am Sonnabend mehrere Verbindungen gestrichen werden. "Das hat aber nichts mit der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens zu tun", betonte eine Sprecherin der Fluglinie.

Vor allem kürzere Verbindungen innerhalb Deutschlands oder nach Österreich wurden gestrichen, bis zum Nachmittag waren es insgesamt neun Flüge. Gerade auf Kurzstrecken gebe es keine Chance, während des Flugs Verspätungen aufzuholen, erklärte die Sprecherin. Daher sei es manchmal geboten, eine Verbindung ganz abzusagen.

Air Berlin kämpft seit Wochen mit Problemen bei der Abfertigung in Tegel. Einzelne Streichungen seien daher leider nichts Unübliches, hieß es. Diese könnten auch technische Gründe oder Krankheiten als Ursache haben.

Die Fluggesellschaft hatte am Freitag ihre Bilanz für 2016 vorgelegt. Unterm Strich stand ein Verlust von 781,9 Millionen Euro, 75 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Umsatz sank von 4,08 Milliarden Euro auf 3,79 Milliarden Euro. Vorstandschef Thomas Winkelmann will sich nach neuen Partnern umsehen, auch der Einstieg eines Investors sei denkbar.

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