Frauke Petry deutet Rückzug aus der AfD an

Frauke Petry beim Landesparteitag am vergangenen Wochenende in Sachsen. (Bild: dpa)

Die AfD-Vorsitzende Frauke Petry hat sich gegenüber dem “Tagesspiegel” zu ihrer Zukunft geäußert und einen möglichen Rückzug angedeutet. Die 41-Jährige erklärte: “Weder die Politik noch die AfD sind für mich alternativlos.”

Es sei für sie wichtig, das eigene Leben immer wieder zu hinterfragen und bei Bedarf auch anzupassen: “So halte ich das auch jetzt, nach mehr als vier Jahren in der AfD, die einen enormen Kraftaufwand bedeutet haben und den Abschied von einem geregelten Leben.”

Zuletzt hatte sich Petry, die gerade mit ihrem fünften Kind schwanger ist, immer wieder Anfeindungen auch aus den Reihen gegenüber gesehen. Sie betonte allerdings, diese Angriffe nehme sie nicht persönlich. Beim Landesparteitag der AfD in Sachsen am vergangenen Wochenende war Petry auf der Bühne in Tränen ausgebrochen.

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