GroKo-Streit: SPD will auch Werbung für E-Zigaretten und Tabak-Erhitzer verbieten

Die GroKo streitet über das Werbeverbot für Tabakwaren.

In der großen Koalition bahnt sich ein Streit wegen des geplanten Werbeverbotes für Tabakwaren an. Die Union will eine Ausnahmeregelung für E-Zigaretten und Tabakerhitzer durchsetzen, die SPD ist dagegen. „E-Zigaretten und Tabakerhitzer können vor allem für junge Menschen der Einstieg ins Rauchen sein und sollten deshalb auch nicht mehr beworben werden dürfen“, sagte der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Karl Lauterbach, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

„Derzeit macht die Tabakindustrie gezielt Werbung, um eine junge Zielgruppe mit ihren neuen Produkten anzusprechen“, sagte Lauterbach weiter. „Das ist ein Versagen der Industrie und komplett unethisch“, kritisierte der SPD-Gesundheitspolitiker. Ein Werbeverbot könne dabei helfen, neue Abhängigkeiten von Nikotinprodukten bei jungen Menschen zu verhindern, fügte Lauterbach hinzu.

Aus Sicht des SPD-Politikers sollte es nur eine einzige Ausnahme vom Tabakwerbeverbot geben. „Für das Bewerben von E-Zigaretten als Möglichkeit zur Raucher-Entwöhnung ist eine Ausnahme vom Werbeverbot denkbar“, sagte Lauterbach. Ansonsten aber werde sich die SPD für eine strenge Regelung einsetzen....Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung