„Hellooo“ – Rihanna twittert Kanzlerin Merkel an

Popstar Rihanna hat sich per Tweet direkt an die deutsche Kanzlerin gewandt. (Bild: Getty Images)

Per Tweet hat sich Sängerin Rihanna an die deutsche Kanzlerin und andere Staatschefs gewandt. Darin fordert sie einen größeren Einsatz zur Förderung von Bildung in armen Ländern.

Popmusik trifft Politik! Rihanna räumt nicht nur als Sängerin ab, sondern mischt auch politisch mit. Per Twitter hat sich der Star jetzt an die deutsche Bundesregierung gewandt.


„Hallo Wirtschaftsminister Müller, Regierungssprecher und Kanzlerin Merkel. Ich bin begeistert zu sehen, dass Deutschland Bildung priorisiert. Werden Sie Ihre Zuwendung für GPE auf 50 Millionen Euro pro Jahr erhöhen? Bitte helfen Sie uns, damit wir weitermachen können, danke!“

Ihr „danke“ formulierte Rihanna darin sogar in Deutsch. Sowohl Regierungssprecher Steffen Seibert als auch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung haben bereits geantwortet.


„Danke für Ihre Nachricht und Ihren Einsatz, Rihanna! Zugang zu Bildung ist ein grundlegendes Recht für jeden. Deutschland ist ein aktiver Unterstützer in Sachen Bildung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Wir planen, unser Engagement im Bereich Bildung in Entwicklungsländern weiter auszubauen.“


„Hi Rihanna, danke für Ihre starke Unterstützung! Globale Bildung ist ein Schlüssel, um Armut zu beenden. Deutschland ist stark engagiert. Das BMZ gibt mehr als 550 Millionen Euro jährlich für globale Bildung aus und wir werden unseren Einsatz für GPE weiter erhöhen.“

Seit Jahren engagiert sich die Sängerin im Bildungsbereich, gründete 2012 eine eigene Stiftung, die Menschen in Not unterstützt, und unterstützt zudem die internationale Organisation „Globale Partnerschaft für Bildung“, kurz GPE, für die sie nun die Bundesregierung, aber auch andere Staatschefs antwitterte. In ähnlichen Tweets bat der Popstar ebenso die Regierungen von Finnland, Neuseeland und Japan um finanzielle Hilfe.

Auf diese Weise half Rihanna bereits im Februar 2018 insgesamt 2,3 Milliarden Euro für die Bildung von Kindern in armen Ländern zu sammeln. Damals rief sie im Vorfeld zu einer Konferenz der GPE im Senegal verschiedene Staatschefs auf, für die Organisation GPE zu spenden.