Im Test: Notebooks und Ultrabooks

Sandra Alter
Freiberufliche Journalistin
(Bild: gettyimages)


Wie soll der neue Computer sein: Ein kräftiges Notebook, ein leichtes Ultrabook oder vielleicht ein wandelbares Modell? Stiftung Warentest hat 18 Geräte ins Testlabor geschickt. 14 schnitten mit dem Qualitätsurteil „Gut“ ab. Unter den Ultrabooks holte das Zweitgünstigste den Testsieg.

Wenn der Kauf eines neuen Computers ansteht, stellt sich die Frage, was es für ein Modell sein soll. Steht der Neue überwiegend zu Hause auf dem Schreibtisch, eignet sich ein Notebook. Wer ein Gerät für unterwegs sucht, ist mit einem leichteren Ultrabook gut bedient. Ebenso eignen sich dann die sogenannten Convertibles. Die lassen sich umbauen und können wahlweise als Laptop oder über den Touchscreen als Tablet genutzt werden.

Stiftung Warentest hat aktuelle Geräte überprüft, darunter fünf Windows-Notebooks mit 39, 5 Zentimetern Bildschirmdiagonale, sechs Windows-Ultrabooks mit 33,7 Zentimetern Bildschirmdiagonale, zwei MacBooks mit jeweils 39 Zentimetern und 33,7 Zentimetern Bildschirmdiagonale sowie fünf Windows-Convertibles mit 33,7 Zentimetern Bildschirmdiagonale.

Die geprüften Geräte lagen preislich zwischen 700 und 2.700 Euro, wobei die beiden MacBooks von Apple mit jeweils 2.700 Euro und 1.950 Euro die teuersten Geräte im Test waren. Insgesamt schnitten alle Test-Kandidaten relativ zufriedenstellend ab, 14 Computer erhielten das Testurteil „Gut“, vier „Befriedigend“. Bis auf die beiden MacBooks sind alle getesteten Geräte mit einem DVD-Laufwerk ausgestattet.

Die geprüften Notebooks punkteten im Test mit üppiger Ausstattung. „Zwei Notebooks nutzen neben dem schnellen SSD-Speicher mit 256 Gigabyte Kapazität zusätzlich noch eine herkömmliche Festplatte. Die arbeitet zwar langsamer, erhöht den Speicherplatz aber massiv: Das Acer-Modell (F15 F5-573G-7420, 900 Euro, Note 2,9) kommt so auf rund 1.256 Gigabyte, beim Notebook von Medion (Akoya P6677, 950 Euro, Note 2,9) sind es sogar etwa 2.256 Gigabyte“, so die Experten im Testbericht.

Auch bei der Anzahl der eingebauten Anschlüsse hatten die Notebooks im Test meist die Nase vorn. Mehrere bieten beispielsweise vier USB-Anschlüsse, die Ultrabooks und Convertibles sind dagegen mit zwei oder drei ausgestattet.

Die Besten
Den Testsieg unter den Windows-Notebooks holte das HP Pro Book 450 G4 für 980 Euro. Es schnitt als einziges in seiner Kategorie mit dem Testurteil „Gut“ ab, die anderen Windows-Notebooks erhielten die Note „Befriedigend“. Die beiden MacBooks schnitten ebenfalls jeweils mit „Gut“ ab, das Apple 15“ MacBook Pro ist unter den Notebooks mit der Note 1,9 das beste.

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Unter den Ultrabooks machte ebenfalls HP das Rennen. Das Envy 13-ab002ng für 900 Euro bekam die Testnote 1,8. Günstiger in dieser Kategorie ist nur das Modell von Medion. Das Akoya S3409 für 705 Euro schnitt mit einer glatten 2,0 ab.

Bei den Convertibles ging der Testsieg an Asus. Das ZenBook Flip UX360UAK-BB283T für 1.000 Euro schaffte die Note 1,8. Es kann sowohl als Laptop, als auch als Tablet dienen.

Den vollständigen Testbericht von Stiftung Warentest zum Thema „Notebooks“ finden Sie hier (kostenpflichtig).

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