Impfen? Heiner Lauterbach fragte Dr. Müller-Wohlfahrt und Harald Lesch

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Heiner Lauterbach und seine Frau Viktoria verfügen über einen offenbar sehr prominenten Freundeskreis, der ihnen bei der "Impfberatung" half. Auch die Kinder der beiden - Maya, geboren 2002, und Vito, der 2007 zur Welt kam - wurden in die Aufklärungskampagne miteinbezogen. (Bild: 2021 Getty Images/Hannes Magerstaedt)
Heiner Lauterbach und seine Frau Viktoria verfügen über einen offenbar sehr prominenten Freundeskreis, der ihnen bei der "Impfberatung" half. Auch die Kinder der beiden - Maya, geboren 2002, und Vito, der 2007 zur Welt kam - wurden in die Aufklärungskampagne miteinbezogen. (Bild: 2021 Getty Images/Hannes Magerstaedt)

Man muss nicht alles wissen, sagte sich Heiner Lauterbach. Gut sei es aber, Leute zu kennen, die sich mit Dingen auskennen. Um sich ein objektives Bild über Corona-Impfungen zu machen, befragte der Schauspieler durchaus prominente Experten aus dem Freundeskreis. Die Antworten fielen eindeutig aus.

Über so viel Experten-Power im persönlichen Bekanntenkreis verfügt nicht jeder. Schauspiel- und Promi-Veteran Heiner Lauterbach verriet nun im Interview mit der Nachrichtenagentur teleschau, wie er vorging, um sich auch im Hinblick auf seine beiden jüngsten Kinder über Nutzen und Risiken einer Corona-Impfung zu informieren. "Ich bin selbst weder Arzt noch Virologe", sagte der 68-Jährige, "aber ich habe ein recht gutes Netzwerk von Freunden und Bekannten, die sich sehr gut mit der Materie auskennen. Dazu gehören Leute wie Dr. Müller-Wohlfahrt, Professor Harald Lesch und ein paar sehr gute Ärzte, die ich kenne. Ich habe mir zehn solcher Leute ausgesucht und sie gefragt, ob sie zum Impfen raten. Die zehn hatten ganz unterschiedliche Meinungen, aber nicht zu impfen war für keinen von ihnen eine Option. Daraus habe ich meine Lehren gezogen und mich impfen lassen."

Im ZDF-Zweiteiler "Mord in der Familie - Der Zauberwürfel" (Montag, 27. Dezember, und Dienstag, 28.12., 20.15 Uhr) ist Heiner Lauterbach als Unternehmer und Familienpatriarch zu sehen, dessen "Reich" aufgrund äußerer Bedrohungen und innerer Konflikte zu zerbrechen droht. Seinen beiden jüngsten Kindern, eines davon noch minderjährig, übermittelte der Schauspieler übrigens ebenfalls die Expertenmeinungen der prominenten Freunde zum Impfen, überließ jedoch ihnen die Entscheidung. "Ich habe meinen Kindern das gesagt, was mir diese zehn Leute gesagt haben. Sie haben sich dann auch beide impfen lassen. Bei Entscheidungen, bei denen man nicht zu einhundert Prozent sicher sein kann, welche Konsequenzen sie haben, muss man einfach vernünftig abwägen. Wenn ich das tue, gibt es für mich keine Alternative zum Impfen."

Heiner Lauterbach spielt im ZDF-Zweiteiler "Mord in der Familie" einen mächtigen, aber gebrochenen Patriarchen. Wie sich sein eigenes Familienbild im Laufe des Lebens wandelte - und was er vom gegenwärtigen Impfstreit in der deutschen Gesellschaft hält, verriet der 68-Jährige im Interview mit teleschau - der mediendienst. (Bild: 2020 Getty Images/Hannes Magerstaedt)
Heiner Lauterbach spielt im ZDF-Zweiteiler "Mord in der Familie" einen mächtigen, aber gebrochenen Patriarchen. Wie sich sein eigenes Familienbild im Laufe des Lebens wandelte - und was er vom gegenwärtigen Impfstreit in der deutschen Gesellschaft hält, verriet der 68-Jährige im Interview mit teleschau - der mediendienst. (Bild: 2020 Getty Images/Hannes Magerstaedt)
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