Innere Sicherheit : Berliner Polizei benennt Extremismusbeauftragte

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Berlin.  Die Berliner Polizei hat nach diversen rechtsextremistischen Verdachtsfällen in den eigenen Reihen eine Extremismusbeauftragte eingesetzt. Innensenator Andreas Geisel (SPD) und Polizeipräsidentin Barbara Slowik führten am Montag die Kriminaloberrätin Svea Knöpnadel in das neu geschaffene Amt ein.

Um die gute Arbeit der Sicherheitsbehörde zu schützen, müsse konsequent gegen Missstände vorgegangen werden, sagte Geisel. „Dass die Extremismusbeauftragte direkt bei der Polizei angebunden ist, zeigt, dass sie der Vorbeugung und Aufarbeitung möglicher extremistischer Tendenzen in den eigenen Reihen den notwendigen Stellenwert beimisst.“ Slowik sagte, das Themenfeld Extremismus verlange eine „gesamtgesellschaftliche Auseinandersetzung“. Der Polizei Berlin komme dabei eine besondere Bedeutung zu. „Tendenziell extremistisches Verhalten frühzeitig zu erkennen, die Ursachen dafür aufzudecken und präventiv entgegenzuwirken, aber auch Straftaten konsequent zu ahnden, ist für mich hierbei von zentraler Bedeutung“, sagte Slowik.

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