Iraks Vize-Präsident warnt vor einer Zusammenarbeit zwischen dem IS und al-Qaida

John Stanley Hunter
Ayad Allawi irak Iraq

Der irakische Vizepräsident Ayad Allawi warnt davor, dass sich die beiden Terrororganisationen IS und al-Qaida schon bald zusammenschließen könnten. Dabei beruft er sich auf Informationen, die er von Regierungsmitgliedern und lokalen Beamten bekommen hat, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. So soll es zwischen IS-Anführer Abu Bakr al-Baghdadi und al-Qaida-Chef Ayman al-Zawahiri zu „Diskussionen und Dialogen“ gekommen sein.

Die Terrormiliz IS hatte sich 2014 offiziell von al-Qaida abgekapselt. Seither lieferten sich die beiden Gruppen einen bissigen Kampf um neue Mitglieder und Ressourcen — der Konkurrenzkampf schadet beiden inzwischen. Zawahiri hatte den IS in dem Zeitraum für seine brutalen Methoden öffentlich kritisiert.

In den vergangenen Monaten ging dem IS das Geld weitgehend aus, aber auch die anfangs eroberten Landflächen verlor die Terrormiliz gegen die irakischen Streitkräfte zunehmend. Trotzdem ist für Allawi kein Ende in Sicht: „Ich kann den IS nicht völlig schwinden sehen“, sagte er am Montag. „Sie werden verdeckt in Schläferzellen bleiben und von dort ihr Gift in der ganzen Welt verteilen“.

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