"Dieses Jahr wird alles anders": ProSieben berichtet trotz Corona live von den Oscars

teleschau
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Steven Gätjen berichtet für ProSieben live aus L.A. (Bild: ProSieben / Martin Saumweber)
Steven Gätjen berichtet für ProSieben live aus L.A. (Bild: ProSieben / Martin Saumweber)

Am kommenden Sonntag, 25. April, werden in Los Angeles die 93. Academy Awards verliehen. Auch wenn die Bedingungen in der Corona-Pandemie ein wenig anders aussehen, ist ProSieben in der Nacht zum Montag live dabei.

Seit mehr als einem Jahr hält die Corona-Krise die Welt nun schon in Atem. Unzählige Veranstaltungen wurden abgesagt, viele Länder befinden sich in einem gefühlt nie enden wollendem Lockdown. Vor diesem Hintergrund ist es umso tröstlicher, dass zumindest an einer inzwischen altbewährten Tradition im deutschen Fernsehen festgehalten wird: Wenn am kommenden Sonntag, 25. April, in Los Angeles die 93. Academy Awards verliehen werden, ist ProSieben, wie gewohnt, live vor Ort mit dabei.

Natürlich fällt das Programm - Pandemie-bedingt - ein wenig schmaler aus. Anstelle des gewohnten Dreigespanns, bestehend aus Annemarie Carpendale, Viviane Geppert und Steven Gätjen, wird 2021 nur der 48-jährige Gätjen live vom Roten Teppich berichten. In der Nacht von Sonntag auf Montag, um 0.40 Uhr deutscher Zeit, zeigt ProSieben das Magazin "red. Der Oscar-Countdown - Live vom Red Carpet". Kurz vor Beginn der Gala sollen dabei zumindest einige der nominierten Weltstars zu einem kurzen Gespräch getroffen werden.

Von vertauschten Umschlägen, beleidigten Verlierern und schrägen Outfits: Die folgenden Bilder blicken noch einmal auf die größten Aufreger der Oscar-Geschichte. (Bild: Phil McCarten / ©A.M.P.A.S.)
Von vertauschten Umschlägen, beleidigten Verlierern und schrägen Outfits: Die folgenden Bilder blicken noch einmal auf die größten Aufreger der Oscar-Geschichte. (Bild: Phil McCarten / ©A.M.P.A.S.)

Live-Übertragung und Wiederholung

Knapp eineinhalb Stunden später, um 2 Uhr morgens nach deutscher Zeit, folgt dann, wie gewohnt, die Live-Übertragung der Eventshow unter dem Sendungstitel "Oscar 2021 - Die Academy Awards - Live aus L.A." im linearen Fernsehen sowie auf www.prosieben.de und in der ProSieben-App. Direkt im Anschluss, um 4.55 Uhr, wird die Verleihung für Frühaufsteher noch einmal im Fernsehen wiederholt. Zudem ist eine Zusammenfassung der wichtigsten Ereignisse, inklusive einer Präsentation der großen Gewinner und Verlierer des Abends am Montag, 26. April, um 18 Uhr, bei "red. Die Oscar-Highlights 2021" geplant.

Die Verleihung der Oscars 2021 sollte ursprünglich bereits am 28. Februar stattfinden, wurde dann aber wegen der anhaltenden Corona-Pandemie verschoben. Aufgrund der Abstandsregeln und der in vielen Ländern geltenden Reisebeschränkungen findet die Verleihung in diesem Jahr an mehreren Austragungsorten parallel statt: Die eigentliche Preisverleihung soll im wichtigsten Bahnhof der Filmstadt, der Los Angeles Union Station, über die Bühne gehen. Medienberichten zufolge ist sie im Stil eines Films geplant - die Spannung ist groß. Zudem soll es Live-Schalten an weitere Austragungsorte, etwa ins Dolby Theatre Hollywood sowie nach London geben. Die Moderation der Veranstaltung werden 15 Stars, darunter die Oscar-Preisträger Renée Zellweger, Joaquin Phoenix, Brad Pitt und Laura Dern, übernehmen.

Michael Moore gewann 2003 den Oscar für den besten Dokumentarfilm mit "Bowling for Columbine". Die Gelegenheit nutzte er, um eine deftige Tirade gegen den damaligen US-Präsidenten George W. Bush loszulassen. Seine legendäre "Shame on you, Mr. Bush"-Rede sowie die Jubel- und Buhrufe des Publikums wurden aber vom aufspielenden Orchester übertönt. (Bild: Jeff Kravitz/FilmMagic/Getty Images)
Michael Moore gewann 2003 den Oscar für den besten Dokumentarfilm mit "Bowling for Columbine". Die Gelegenheit nutzte er, um eine deftige Tirade gegen den damaligen US-Präsidenten George W. Bush loszulassen. Seine legendäre "Shame on you, Mr. Bush"-Rede sowie die Jubel- und Buhrufe des Publikums wurden aber vom aufspielenden Orchester übertönt. (Bild: Jeff Kravitz/FilmMagic/Getty Images)

Vier Nominierungen für "Neues aus der Welt"

In diesem Jahr werden die Academy Awards in insgesamt 23 Kategorien verliehen. Zu den größten Favoriten zählen die Filmbiografie "Mank" von David Fincher (nominiert in zehn Kategorien, darunter "Bester Film" und "Beste Regie"), "The Father", "Judas and the Black Messiah", "Minari - Wo wir Wurzeln schlagen", "Nomadland", "Sound of Metal" und "The Trial of the Chicago 7" (nominiert in jeweils sechs Kategorien).

Der Western "Neues aus der Welt" mit der deutschen Nachwuchsdarstellerin Helena Zengel ("Systemsprenger") ist in immerhin vier Kategorien nominiert: "Beste Kamera", "Bestes Szenenbild", "Beste Filmmusik" und "Bester Ton".

"Dieses Jahr wird alles anders", sagt Steven Gätjen, der Mann in LA, vorab. "Wie werden der Rote Teppich, die Verleihung und die Show aussehen? Ich fühle mich ein bisschen wie Indiana Jones - ich bin aufgeregt, nervös, aber bereit für das, was kommt. Es wird ein cineastisches Abenteuer mit Starbesetzung."

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Die Oscarverleihung 2011 war so langweilig, dass es fast ein Skandal war. Nur einer schien viel Spaß zu haben: James Franco, der die dröge Veranstaltung mit Anne Hathaway moderierte. "Viele vermuteten danach, dass ich was genommen hätte", erinnerte sich Franco und dementierte: Neben der energiegeladenen Anne Hathaway würde jeder bekifft wirken. (Bild: A.M.P.A.S.)
Die Oscarverleihung 2011 war so langweilig, dass es fast ein Skandal war. Nur einer schien viel Spaß zu haben: James Franco, der die dröge Veranstaltung mit Anne Hathaway moderierte. "Viele vermuteten danach, dass ich was genommen hätte", erinnerte sich Franco und dementierte: Neben der energiegeladenen Anne Hathaway würde jeder bekifft wirken. (Bild: A.M.P.A.S.)
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Schlechtester Verlierer aller Zeiten: Als Eddie Murphy 2007 nicht den erhofften Oscar für seine Nebenrolle in "Dreamgirls" bekam, verließ er wütend den Saal und ging direkt nach Hause. (Bild: Paramount)
Schlechtester Verlierer aller Zeiten: Als Eddie Murphy 2007 nicht den erhofften Oscar für seine Nebenrolle in "Dreamgirls" bekam, verließ er wütend den Saal und ging direkt nach Hause. (Bild: Paramount)