Jean Kennedy Smith: Letzte Schwester von John F. Kennedy gestorben

(jom/spot)

Jean Kennedy Smith ist am vergangenen Mittwoch (17. Juni) im Alter von 92 Jahren in New York gestorben. Sie war die jüngste Schwester des ermordeten US-Präsidenten John F. Kennedy.

Diplomatin Jean Kennedy Smith wurde 92 Jahre alt. (Bild: imago images / UPI Photo)

Die ehemalige US-Botschafterin Jean Kennedy Smith ist am Mittwoch im Alter von 92 Jahren in Manhattan gestorben. Das bestätigte ihre Tochter am Donnerstag gegenüber "NBC News". "Sie hatte ein wunderbares Leben", sagte Kym Smith über ihre Mutter.

Jean Kennedy Smith wurde am 20. Februar 1928 in Boston, Massachusetts geboren. Sie war das achte der neun Kinder von Rose (1890-1995) und Joseph Kennedy (1888-1969) und die jüngste Schwester von John F. Kennedy, der 1963 als damaliger US-Präsident ermordet wurde. Kennedy Smith galt in der berühmten Familie als scheues Mitglied und mied zumeist die Öffentlichkeit. Nach ihrer Heirat zog sie 1956 nach New York City, ihr Ehemann starb 1990. Sie hinterlassen vier gemeinsame Kinder.

Barack Obama überreichte ihr die Freiheitsmedaille

1993 wurde Kennedy Smith von US-Präsident Bill Clinton (73) zur US-Botschafterin in Irland ernannt und engagierte sich im Friedensprozess im Nordirland-Konflikt. 1998 wurde sie zur irischen Ehrenbürgerin ernannt. 2011 erhielt sie von US-Präsident Barack Obama (58) die Freiheitsmedaille für ihren Einsatz für wohltätige Zwecke. Die Freiheitsmedaille ist die höchste US-Auszeichnung für Zivilisten. 2009 starben Kennedy Smiths Bruder und Schwester, Edward und Eunice Kennedy. Sie war seitdem die Letzte noch Lebende der Geschwister.