Wenn Joko Winterscheidts Träume wahr werden: Über das "außergewöhnlichste Quiz der Fernsehlandschaft"

Elisa Eberle
·Lesedauer: 3 Min.

Joko Winterscheidt hat in seiner neuen Show viel zu verlieren: Es geht um seine Sendung!

Es ist der wohl größte Trugschluss der TV-Landschaft: Immer wieder werden Quizsendung auf nahezu allen Sendern mit folgendem Satz beendet: "Kandidat XY gewinnt die Show." Doch stimmt das denn wirklich? Nein - zumindest nicht, wenn es nach der Interpretation von Joko Winterscheidt geht. Denn am Ende winkt der oder dem Glücklichen meist doch nur ein Auto, eine Reise oder ein großer Batzen Geld. Genau diesen Umstand möchte der 41-Jährige nun ändern. Dafür hat er auf seinem Heimatsender eine eigene Show ins Leben gerufen: Die insgesamt fünf Folgen "Wer stiehlt mir die Show?" sind ab Dienstag, 5. Januar, wöchentlich, um 20.15 Uhr, auf ProSieben zu sehen.

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Es sei das "außergewöhnlichste Quiz" der Fernsehlandschaft, ein wahr gewordener Traum, wie Joko Winterscheidt betont. Dabei steht am Ende mehr als nur sein eigener Job auf dem Spiel: Tatsächlich geht es um die Frage, wer das Kommando in der jeweils nächsten Ausgabe "Wer stiehlt mir die Show?" übernehmen wird. Und das ist durchaus wörtlich zu nehmen: Wer Joko Winterscheidt in der Auftaktsendung besiegt, darf dann jeweils eine Woche später die nächste Ausgabe nicht nur moderieren, sondern nach eigenen Vorstellungen auch komplett umgestalten. Joko hingegen kann die Kontrolle nur zurückerobern, wenn er als Gast in seiner eigenen Show gewinnt.

Absurdes Konzept trifft auf aufwendiges Studio

So weit, so kompliziert. Erst bei genauerem Hinsehen dröselt sich das dahinter stehende Konzept langsam auf: Drei Prominente werden gegen den Moderator Folge für Folge antreten, die Fernsehmoderatorin Palina Rojinski, der Schauspieler Elyas M'Barek und Showlegende Thomas Gottschalk. Dazu gesellt sich im wöchentlichen Wechsel ein beliebiger Zuschauer, der von Joko Winterscheidt im Vorfeld per Videocasting ausgewählt wurde. In den meisten Fällen hat der- oder diejenige noch nie zuvor auf einer Bühne gestanden, erhält nun aber die einmalige Chance, eine Primetime-Show zu moderieren.

Zu viert bestreiten die Kandidaten (ohne den jeweiligen Moderator, sprich Winterscheidt in der ersten Folge) zunächst neun Spielrunden. Diese bestehen aus Multiple-Choice-Fragen, Musikquiz oder sonstigen Aufgaben und sind in insgesamt drei Gewinnstufen unterteilt. Am Ende einer jeden Stufe scheidet der Kandidat mit der niedrigsten Punktzahl aus. Wer am Ende übrig bleibt, darf im großen Finalspiel (moderiert von Katrin Bauerfeind) gegen Joko antreten und kann - mit etwas Glück - die Moderation der folgenden Ausgabe gewinnen.

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Alle Prominenten, versichert Winterscheidt, seien bei der Show sofort dabei gewesen. Sogar der vielbeschäftigte Thomas Gottschalk habe sich Platz in seinem Terminkalender freigeschaufelt. Doch auch für Winterscheidt ist "Wer stiehlt mir die Show?" ein besonderes Format: In den vergangenen Jahren sei er immer wieder auf der Suche gewesen nach "dem einen Ding, wofür ich brenne", erklärt er. Dass er dieses nun auch in seinem eigenen Studio ausüben könne, sei einfach "absurd": "Es ist, glaube ich, mit Abstand das krasseste Studio, das wir jemals für irgendwas gebaut haben." Unter anderem umfasst es eine extrahohe Showtreppe, ein fahrendes Moderationspult und eine zwölfköpfige Liveband.

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