Kältehilfeplätze: Berlin sucht dringend Unterkünfte für Obdachlose

Obdachlose müssen den Park verlassen. Der Senat arbeitet an Konzept zum stadtweiten Umgang mit Betroffenen.

An den Zuständen im Tiergarten hat sich wenig geändert. Nach wie vor kampieren Menschen im Freien, wirkt der Park im Herzen Berlins vermüllt und verwahrlost. Dabei hatte Innensenator Andreas Geisel (SPD) am 9. Oktober angekündigt, mit einer "Task Force Tiergarten" gegen Verwahrlosung, Kriminalität und Kampieren vorzugehen.

Der Senat hat für die Obdachlosenhilfe im Doppelhaushalt zusätzlich 2,5 Millionen Euro eingeplant. Damit sollen für Notübernachtungen, Unterkünfte für obdachlose Familien und mehr Sozialarbeit bezahlt werden. Doch bisher ist ungewiss, ob die Maßnahmen greifen. Auch wann die Task Force konkret startet, ist unklar.

Ein Kaltehilfeträger ist ausgestiegen

Jetzt gibt es zusätzlich Streit um die Plätze der Kältehilfe. 1000 Notübernachtungsplätze sollen im Winter bereitstehen, 850 schon ab 1. November mit dem Start der Kältehilfe: Das verkündete Sozialsenatorin Elke Breitenbach (Linke) vergangene Woche.

Allein 100 Plätze sollen wie im vergangenen Jahr im Hangar IV des Flughafens Tempelhof eingerichtet werden. Ob dies tatsächlich zum 1. November passieren kann, ist allerdings ungewiss, denn ein Träger sei kurzfristig ausgestiegen, sagte die Sozialstadträtin von Tempelhof-Schöneberg, Jutta Kaddatz (CDU), der Berliner Morgenpost. "Wir arbeiten daran, die Plätze nun eventuell mit einem anderen Träger möglich zu machen." Doch ob man einen finde und ob alle baulichen Genehmigungen noch rechtzeitig erteilt würden, sei unklar.

Streit um Kaltehilfeplätze

Schon seit dem Sommer hab...

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