Kitas in Berlin: Berliner Eltern besorgt über Sozialassistenten in Kitas

Landeselternvertretung und Gewerkschaft fordern einen vierwöchigen Vorbereitungskurs für die Arbeit mit den Kindern.

Die Elternvertreter der Kitakinder sind in großer Sorge. In dieser Woche wurde ein Schreiben der Senatsbildungsverwaltung an die Kita-Träger bekannt, nach dem ab Mai nun auch Sozialassistenten für zwei Jahre ohne berufsbegleitende Ausbildung an Kitas arbeiten können.

Grund für diese Öffnung ist der Fachkräftemangel. "Das ist, als würde man unsere Kinder in ein Auto ohne Türen setzen und hoffen, dass sich alle gut festhalten können", sagte Katrin Molkentin, Vorsitzende des Landeselternausschusses Kita am Freitag.

Es sei überhaupt nicht geklärt, welche Aufgaben die Sozialassistenten übernehmen dürfen und welche nicht. Zwar sei der Einsatz von Quereinsteigern und Sozialassistenten auf eine Quote von 33 Prozent des Personalbestandes in einer Kita begrenzt, doch in der Früh- oder Spätbetreuung etwa könne es auch dazu kommen, dass eine solche nicht ausgebildete Kraft mit den Kindern allein ist.

Erfahrene Kollegen sollen Quereinsteiger begleiten

Die zweijährige Ausbildung zum Sozialassistenten würden viele Schüler mit einer schwierigen oder abgebrochenen Schullaufbahn beginnen, um später eine Ausbildung im Krankenhaus, in der Altenpflege oder als Erzieher anzuschließen. Der Abschluss gilt zudem als Äquivalent für den Mittleren Schulabschluss, öffnet somit auch Wege in andere Ausbildungsgänge.

"Es ist überhaupt nicht nachvollziehbar, warum die Sozialassistenten nicht wie die anderen Quereinsteiger in den Kitas auch eine berufsbegleitende Ausbildung vom ersten Tag an absolvieren müssen", s...

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