Leo-Amann-Park: Glasscherben auf Spielplatz in Ehrenfeld schrecken Eltern auf

Am Spielplatz vor dem Bürgerzentrum lagen Glasbruchstücke.

Glasscherben auf dem Spielplatz im Leo-Amann-Park sorgten am vergangenen Wochenende bei vielen Eltern für Aufregung. Sie wurden in unmittelbarer Nähe der Sandkastenbereiche gefunden. Ein Vater drohte der Stadtverwaltung mit einer Anzeige, falls der vor allem für spielende Kinder gefährliche Zustand nicht sofort beseitigt würde.

Die Stadt reagierte rasch. Weniger aufgrund des harschen Tons, den der besorgte Vater in seinem offenen Brief anschlug. Auch städtische Mitarbeiter, die bei einer Untersuchung sofort fündig geworden waren, sahen dringenden Handlungsbedarf. Beiderseits eines erst kurz zuvor fertiggestellten Weges, der vom Parkeingang über den Spielplatz zum Eingang des Bürgerzentrum Ehrenfeld (Büze) führt, lagen zahlreiche Scherben.

Bruchglas möglicherweise im Schottermaterial 

Aufgrund der Verschmutzung und der vielen verschiedenen Farben wird vermutet, dass sich das Bruchglas schon im Schottermaterial befunden haben muss, das in den schmalen Streifen zu beiden Seiten des Weges verarbeitet wurde. Ausgeschlossen scheint, dass die Scherben erst vor kurzem auf den Boden gelangten, etwa durch weggeworfene Gläser oder Flaschen. Unmittelbar neben dem Weg befinden sich jedoch die Sandkastenbereiche des Spielplatzes. Die mit dem Bau des Weges beauftragte Firma hat das Material inzwischen ausgetauscht.

Hendrik Frings vom Grünflächenamt leitet das Umbauprojekt im Eingangsbereich des Bürgerzentrums Ehrenfeld, bei dem auch der Weg über den Spielplatz neu angelegt wurde. „Nach Auskunft der beauftragten Firma wurde kein neues Material verwendet, sondern welches, das schon im Gelände war.“ Möglicherweise stammt es vom Bereich um die Rollstuhlrampe, die zur Terrasse des Bürgerzentrums führt.

Erreichbarkeit verbessern

Der Zugangsbereich zum Bürgerzentrum wurde jetzt umgestaltet, um das Erscheinungsbild aufzuwerten und um die Erreichbarkeit zu verbessern. Zunächst wurden Sträucher entfernt. Sie waren mit ihren Dornen sowohl für Rollstuhlfahrer und ihre Begleitpersonen als auch für Kinder eher Hindernis als Zierde. Anstelle der Sträucher wurden Stufen aus Natursteinquadern eingebaut, die als Sitzgelegenheiten dienen sollen. Zur Terrasse hin wird eine neue Hecke gepflanzt.

Der Umbau der Böschung ist ein Projekt aus dem Stadtverschönerungsprogramm des Haushaltsjahres 2015. Es wurde vom Grünflächenamt in Zusammenarbeit mit der Leitung des Bürgerzentrums geplant. Der neugestaltete Büze-Zugang kostete 14 000 Euro. Das Anlegen des Weges 10 695 Euro. Büze-Leiter Andreas Pöttgen findet zwar Gefallen an der neuen Sitzgelegenheit aus Steinquadern, ist aber mit der Spielplatzgestaltung nicht vollends glücklich: „Noch eine Lage Sand wäre nicht schlecht.“...Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta

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