Mann aus Bremen macht sensationellen Fund in alter Schublade

In alten Schubladen stößt man hin und wieder auf große Überraschungen. (Symbolbild: Getty Images)
In alten Schubladen stößt man hin und wieder auf große Überraschungen. (Symbolbild: Getty Images)

In der Schublade eines alten Küchenbuffets hat ein junger Familienvater aus Bremen eine grandiose Entdeckung gemacht. Das Möbelstück hatte er erst kurz zuvor antiquarisch erstanden.

Ein historischer Brief, ein vergessenes Tagebuch, ein bedeutendes Testament – in den Schubladen alter Möbel finden sich immer wieder die interessantesten Gegenstände. Ob ein junger Mann aus Bremen womöglich beim Kauf eines antiken Küchenmöbels auf eine derartige Entdeckung spekuliert hat?

Wie dieser Tage bekannt wurde, hat der Mann, dessen Identität der Öffentlichkeit bisher nicht bekannt ist, bereits im August einen erstaunlichen Fund gemacht. Auf einer Möbelbörse hatte der Bremer einen alten Küchenschrank im Gelsenkirchener Stil erstanden. Das Mobiliar hatte davor einem vermögenden Senioren gehört, der im vergangenen März gestorben ist.

Was der junge Familienvater in einer der Schubladen des erworbenen Schranks fand, dürfte ihn wohl ziemlich geschockt haben: In einem Umschlag im hinteren Teil der Lade befanden sich drei Goldbarren.

Drei Goldbarren lagen an der Rückwand einer Schublade. (Bild: Pressereferat, Der Senator für Inneres)
Drei Goldbarren lagen an der Rückwand einer Schublade. (Bild: Pressereferat, Der Senator für Inneres)

Ziemlich schnell stellte sich heraus: Das Gold ist echt! Der neue Besitzer des Küchenschranks beschloss sofort, die Barren – zwei Mal 1 Kilogramm, ein Mal 500 Gramm – ins Fundbüro zu bringen. Dort schätzte man den Wert des Fundes auf 83.500 Euro, wie eine Sprecherin des Innensenators der Hansestadt berichtete.

Auf dem Umschlag, in dem die Goldbarren steckten, fand sich die Adresse der Bremer Landesbank. Die Postleitzahl war aber schon lange nicht mehr gültig. Wie genau der verstorbene Mann in den Besitz des Goldes gelangt war, ist nicht bekannt. Fest steht lediglich, dass sich nach seinem Tod ein Nachlassverwalter um die Auflösung des Haushalts gekümmert hat.

Für seine Ehrlichkeit wurde der Mann auch belohnt: Er darf sich über einen Finderlohn in der Höhe von 2.500 Euro freuen. Die drei Goldbarren befinden sich nun in sicherer Verwahrung in einem Tresor der Landeshauptkasse.

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