Merkel will Forschungsförderung für Vernetzung mit Start-Ups prüfen

Angela Merkel

Bundeskanzlerin

Angela Merkel

will prüfen lassen, ob die steuerliche Forschungsförderung stärker auf Start-Up-Unternehmen ausgerichtet werden kann.

Es sei für den Standort Deutschland sehr wichtig, dass klassische Industriebetriebe und Start-Ups enger zusammenarbeiteten, um neue Produkte zu entwickeln, sagte Merkel am Mittwoch in Berlin auf einer Veranstaltung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. „Wir müssen mal gucken, wie wir die steuerliche Forschungsförderung setzen“, sagte Merkel. Denkbar sei etwa, Firmen dafür zu belohnen, wenn sie mit Start-Ups zusammenarbeiteten. In Deutschland dauere der „Findungsprozess“ klassischer Firmen und junger digitaler Firmen zu lange, sagte die CDU-Vorsitzende mit Hinweis auf eine schnellere Entwicklung etwa in Israel. In der Union wird auch darüber nachgedacht, Forschungsförderung künftig verstärkt an neue innovative Unternehmen zu zahlen.

Die Bundesregierung hatte zuvor in ihrer High-Tech-Strategie angekündigt, dass eine steuerliche Förderung der Forschung für kleine und mittlere Betrieben geprüft werden solle. Dies fordern Firmen seit Jahren. Wenn Deutschland seine Stellung als Exportweltmeister und innovationsstarke Wirtschaft halten wolle, müssten die Investitionen gesteigert werden, sagte Bundesforschungsministerin Johanna Wanka. Merkel und Wanka haben mehrfach gefordert, dass die Ausgaben für Forschung und Entwicklung bis 2025 auf 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts gesteigert werden müssten. Dies will die CDU in ihren Wahlprogramm aufnehmen.

Reuters

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