Miese Wetteraussichten: Auf den kältesten Mai folgt ein zu kühler Juni

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Wer nach dem verregneten Mai auf einen Sommer-Start zu Pfingsten und einen wärmeren Juni gehofft hat, wird enttäuscht werden.

Transparent umbrella under heavy rain against water drops splash background. Rainy weather concept.
Wo bleibt er nur der Sommer? Die Aussichten für Juni sehen aktuell nicht gerade freundlich aus. (Bild: Getty Images)

Immer wieder gibt es Schauer, Gewitter und viel Wind und das wird sich auch bis zum Monatsende nicht ändern. Und es kommt leider noch schlimmer: Wer auf einen warmen Juni und endgültigen Start in den Sommer gehofft hat, wird laut Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterdienst Q.me enttäuscht werden: “In diesem Jahr scheint der Übergang zwischen Eisheiligen und Schafskälte nahtlos zu sein. Eigentlich konnte man die Eisheiligen in diesem Jahr an gar kein Datum binden, denn es ist irgendwie gefühlt seit Anfang April zu kalt und gemessen ist das auch so. Der April war der kälteste seit 40 Jahren. Der Mai wird der kälteste seit mindestens 10 Jahren. Das sind ganz bittere Aussichten, zumal wie aktuell immer noch nicht wirklich in warme Regionen verreisen können. Nun droht auch noch der Juni unterkühlt zu werden. Doch irgendwann wird sich die Wetterlage auch mal umstellen. Nur wann das der Fall sein wird, kann man heute noch nicht sagen." 

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Der Mai ist also aktuell zu kalt, zu nass und zu trüb. Fazit: “Aktuell können wir in diesem Jahr nicht von einem Wonnemonat sprechen. Der einzig “wonnige” Tag war der Muttertag. Der brachte als einziger Tag in diesem Monat in ganz Deutschland sonniges und sehr warmes Wette”, so Wetterexperte Jung. Auch Pfingsten wird wettertechnisch leider eine sehr wechselhafte Angelegenheit: “Pfingsten fällt vielerorts ziemlich nass und kühl aus", verrät Jung. Besonders am Pfingstmontag wird es kalt, in einigen Regionen wird es nicht wärmer als 10 Grad werden.

Der Sommer scheint in diesem Jahr nur schwer in die Gänge zu kommen. Die aktuelle Großwetterlage ist weiterhin festgefahren. Während wir bei Höchstwerten um 15 Grad teilweise noch unsere Wohnungen heizen dürfen, ist beispielsweise in Moskau bereits Hochsommer mit schweißtreibenden 30 Grad. Um uns machen die warmen Luftmassen leider einen Bogen und ziehen stattdessen über das östliche Mittelmeer bis nach Russland. Wir dagegen sitzen im fürs Erste auf unabsehbare Zeit im Kälteloch fest.

In den kommenden Tagen bleibt es sehr wechselhaft. Beständig warmes und trockenes Wetter ist bis Anfang Juni nicht in Sicht. 

Das Wetter vom 19. bis 24. Mai 2021

  • Mittwoch, 19. Mai: 12 bis 17 Grad, weitere Schauer und Gewitter, Aprilwetter

  • Donnerstag, 20. Mai: 11 bis 16 Grad, weiterhin ein Mix aus Sonne, Wolken und Schauern

  • Freitag, 21. Mai: 12 bis 17 Grad, weiterhin durchwachsen 

  • Samstag, 22. Mai: 12 bis 16 Grad, Schauerwetter, teils auch längere Zeit Regen

  • Pfingstsonntag, 23. Mai: 12 bis 17 Grad, immer wieder Schauer und Gewitter, windig

  • Pfingstmontag, 24. Mai: 8 bis 17 Grad, Schauerwetter, teils Gewitter, ungemütlich

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