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Wien

Anders als bei einer Sonnenfinsternis, bei der die Sonne von der Erde aus betrachtet hinter dem Mond verschwindet, ist der Mond während einer Mondfinsternis nicht völlig verdunkelt. Der Trabant wird von Streulicht aus der Erdatmosphäre beleuchtet und bekommt dadurch seine rost- beziehungsweise glutrote Farbe. In Wien konnte man die Kugel, die wie ein Feuerball anmutet, gut erkennen. (Bild: REUTERS/Lisi Niesner)

Mondfinsternis: So fantastisch war das Blutmond-Spektakel

Knapp ein halbes Jahr nach der letzten totalen Mondfinsternis im Sommer 2018 konnte man jetzt wieder ein solches Phänomen am Himmel beobachten. Kurz nach halb vier am Morgen des 21. Januar 2019 begann die Mondscheibe in den Halbschatten der Erde zu treten, um nur wenige Zeit später den Kernschatten zu durchqueren. Dieses Naturschauspiel wird als totale Mondfinsternis bezeichnet und war in Deutschland von 5:41 Uhr bis 6:43 Uhr zu sehen. Doch auch in anderen Ländern konnten sich Interessierte an dem himmlischen Farbenspiel erfreuen.