Mutter außer sich, weil Lebensmittelgeschäft Kuchen zensierte

Eine Mutter in den USA ist außer sich, weil ein Lebensmittelgeschäft die Beschriftung auf dem Kuchen zensiert hat, die sie zum Schulabschluss ihres Sohnes bestellt hatte.

Da sollte eigentlich der lateinische Ausspruch „Summa Cum Laude“ stehen, was „mit höchster Auszeichnung“ bedeutet, aber das war nicht das, was Cara Koscinski bekam, als sie den Kuchen sah, für den sie umegrechnet 56 Euro bezahlt hatte.

Jemand anderer von der Familie, der nicht wusste, was darauf stehen sollte, holte den Kuchen ab, auf dem nun stand: „Congrats Jacob! Summa – Laude class of 2018“.

So wurde der Kuchen ausgehändigt. Bild: Facebook/Cara Koscinski

Cara erklärt, dass sie die Bestellung online aufgegeben hatte und als sie den Text für den Kuchen eingeben wollte, verweigerte das Feld die Eingabe des Wortes „cum”, was das lateinische Wort für „mit” ist.

Es scheint ganz so, als habe die Webseite dies als unanständiges Wort angesehen und die Buchstaben mit drei Bindestrichen ersetzt – deshalb erklärte Cara in einem zweiten Feld für zusätzliche Anmerkungen den lateinischen Ausspruch und schickte die Bestellung ab.


Sterbe bei dem Gedanken daran, wie jemand in einen Laden geht und den Bäcker bittet, cum auf ihren Kuchen zu schreiben, wie sie es tat.

Leider wurde die Änderung nicht vorgenommen und sie war vom Resultat entsetzt.

„[Sie] weigerten sich, die Worte Summa Cum Laude zu schreiben, weil es ‚anstößig‘ sei!, schrieb sie auf Facebook. „Sie haben statt des Wortes drei Striche gemacht! Wie unglaublich lächerlich.“

„Mein Sohn war gedemütigt! Sowas kann man sich wirklich nicht ausdenken!!!!”

Immerhin erstattete das Geschäft Cara ihr Geld zurück und gab ihr einen Gutschein, als sie sich beschwerte, aber das Schlimmste war, ihrer 70-jährigen Mutter zu erklären, warum das Wort zensiert wurde.

Hoffentlich konnten sie wenigstens im Nachhinein darüber lachen.

Team Lifestyle