Nach Terrorverdacht in Hannover: War der Drahtzieher ein Deutscher?

Terror-Gefahr in Hannover: Noch immer gibt es offene Fragen.

Drei Tage nach dem abgesagten Länderspiel Deutschland gegen die Niederlande in Hannover gibt es weitere neue Erkenntnisse. Wie die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" unter Berufung auf den französischen Geheimdienst berichtet, sollten fünf Sprengsätze am Dienstag detonieren – drei in der HDI-Arena und zwei in unmittelbarer Nähe des Stadions. Und damit noch nicht genug: Wie die Tageszeitung außerdem in Erfahrung gebracht haben will, soll der Anführer der mutmaßlich fünfköpfigen Gruppe hinter dem vereitelten Anschlag einen deutschen Pass besitzen. Weitere Details zu dem angeblichen deutschen Drahtzieher veröffentlichte die Publikation allerdings nicht.

Dafür jedoch einige weitere konkrete Details zu den offenbar geplanten Anschlägen in Hannover: Drei der Bomben sollten in einem Fahrzeug mit Zufahrtsberechtigung oder durch ein Gruppenmitglied mit Eintrittskarte in das Stadion eingeschleust werden. Ein weiterer Sprengsatz sollte an einer nahegelegenen Bushaltestelle detonieren. Die fünfte und letzte Bombe hingegen lag angeblich in der Obhut der einzigen Frau der Gruppe, die diese an einem nicht näher benannten Bahnhof zünden sollte. Laut dem Blatt soll es sich bei der großflächig geplanten Aktion um keinen Selbstmordanschlag gehandelt haben, die Frau sollte demnach die Bombe in dem Bahnhof deponieren und ihn mit einem anderen Zug verlassen.

Laut "Hannoversche Allgemeine Zeitung" gingen die Informationen zu dem geplanten Bombenanschlag zwei Stunden vor Anpfiff bei den deutschen Behörden ein. Aus Sicherheitsgründen entschloss man sich eine halbe Stunde später dazu, das Spiel abzusagen.

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