Neue Vorfälle: "Menschenjagd" auf Ausländer und neue Sexattacken

Neue Vorfälle: "Menschenjagd" auf Ausländer und neue Sexattacken

Auch am vergangenen Wochenende soll es Medienberichten zufolge zu Sexdelikten durch Flüchtlinge gekommen sein, gleichzeitig verabredeten sich Hooligans im Internet zur Jagd auf Ausländer.

Wie “Bild” berichtet, ereigneten sich am Wochenende sexuelle Übergriffe durch Asylbewerber aus Afghanistan, Tunesien, Syrien und Russland. Dies gehe aus einem geheimen Lagebericht der Polizei hervor. Demnach soll es alleine im Verantwortungsbereich der Bundespolizei in Zügen und auf Bahnhöfen fünf Sex-Angriffe gegeben haben.

Die Beamten registrieren aktuell “fast täglich vergleichbare Delikte”, wie es in dem Zeitungsbericht heißt. Es werde versucht, die Straftaten, soweit möglich, zu verfolgen. Bundespolizei-Präsident Dieter Romann äußert sich in “Bild”: “Die Bundespolizei macht das, was sie kann und darf, rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr, bundesweit.” In Deutschland werden täglich rund 130 Sexualdelikte angezeigt, etwa 18,4 Prozent davon wurden 2014 statistisch von Nicht-Deutschen verübt.

In Köln kam es dagegen zu einer regelrechten Jagd auf Ausländer. Rocker, Hooligans und Türsteher haben sich nach Informationen des Kölner “Express” auf Facebook zu einer “Menschenjagd” verabredet. Eine Gruppe von etwa 20 Personen ist laut einem Bericht der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” am Sonntagabend in der Nähe des Kölner Hauptbahnhofs auf sechs Pakistaner losgegangen. Zwei der Pakistaner wurden nach der Attacke verletzt in eine Klinik eingeliefert.

Später griffen fünf Männer einen Syrer an, der dabei leicht verletzt wurde. Ob es zwischen dem Aufruf auf Facebook und den Angriffen am Wochenende einen Zusammenhang gibt, ist noch unklar. Es werde derzeit ermittelt, ob die Übergriffe einen fremdenfeindlichen Hintergrund hatten, wie ein Sprecher der Kölner Polizei mitteilte.

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