Neuer Wide Receiver für Bradys Pats - auch 49ers rüsten nach

SPORT1

Die New England Patriots haben sich die Dienste eines zusätzlichen Wide Receivers gesichert.

Mohamed Sanu wechselt mit sofortiger Wirkung zum aktuellen NFL-Champion, der im Gegenzug einen Zweitrunden-Draftpick an die Atlanta Falcons abgibt. 


Den Trade bestätigten die Falcons via Twitter, die mit Sanu einen verlässlichen Passempfänger verlieren. In vier Spielzeiten nahm der 30-Jährige 225 Pässe für 2507 Yards Raumgewinn in Empfang. Dabei gelangen ihm 14 Touchdowns.


Sanders geht zu den 49ers

Auch das zweite ungeschlagene Team der NFL rüstet nach: Laut ESPN wird Emmanuel Sanders von den Denver Broncos zu den San Francisco 49ers getradet.

Die 49ers erhalten außerdem einen Fünftrundenpick im Draft 2020, die Broncos kriegen einen Dritt- sowie einen Viertrundenpick im kommenden Draft.

Viele Optionen für Brady

Die Patriots entschieden sich für den Deal mit Sanu, um Star-Receiver Julian Edelman zu entlasten. Wie ESPN schreibt, ist der formstarke Sanu vor allem bei third downs eine echte Bereicherung.

Zwar hat Quarterback Tom Brady mit Edelman, Josh Gordon und Phillip Dorsett starke Anspielstationen, doch alle drei hatten in dieser Saison schon mit Verletzungen zu kämpfen.

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Jakobi Meyers and Gunner Olszewski konnten die so entstanden Lücken bisher gut füllen, Sanu ist aber eine deutlich erfahrenere Alternative. Mit dem noch verletzt fehlenden N'Keal Harry wird New England in Kürze wohl auch noch einen Erstrunden-Pick ins Team integrieren.


Wie der ESPN-Reporter Adam Schefter schreibt, sind die Patriots schon lange hinter Sanu her. Offenbar waren sie schon bei dessen Draft in die Liga an ihm interessiert. Die Patriots übernehmen Sanus Vertrag und zahlen ihm in der laufenden Saison den noch ausstehenden Betrag der ursprünglich vereinbarten 6 Millionen Dollar (5,39 Millionen Euro). In der nächsten Saison wird er 6,5 Millionen Dollar verdienen.  

Die Pats dominierten die Liga bisher auch ohne Sanu schon fast nach Belieben, was auch beim Kantersieg gegen Divisions-Rivale New York Jets deutlich erkennbar war. Die ersten sieben Spiele wurden allesamt gewonnen.