Corona: Niederlande gehen ohne 1,5-Meter-Abstandsregel in den Herbst

·Lesedauer: 1 Min.

In den Niederlanden gelten bald neue Corona-Regeln. So wird ab dem 25. September für Gaststätten, Sport- und Kulturveranstaltungen ein sogenannter Corona-Pass auf Basis der 3G-Regel eingeführt.

Der verpflichtende Sicherheitsabstand von 1,5 Meter werde dann abgeschafft, kündigte Ministerpräsident Mark Rutte an. "Natürlich ist es nach wie vor ratsam, sich gegenseitig Platz zu geben, und der 1,5 Meter-Sicherheitsabstand ist weiterhin geboten, aber er wird nicht mehr verpflichtend sein."

Viele Maßnahmen bleiben weiterhin, darunter die Maskenpflicht für Busse, Bahnen, Züge und auf Flughäfen. Diskotheken und Clubs dürfen zwar wieder öffnen, müssen aber wie alle anderen Gaststätten um Mitternacht schließen.  

                  US-Studie: Ungeimpfte haben ein 11-mal höheres Risiko, an Covid-19 zu sterben

Die Einführung des Corona-Passes ist besonders für Gaststätten umstritten. Zahlreiche Gastwirte kündigten bereits an, dass die Kontrolle nicht machbar und zu teuer sei. Kommunen sollen Geld bekommen, um extra Kontrollen zu finanzieren. Durch den Corona-Pass hofft die Regierung auch, die Impfquote zu erhöhen. Zur Zeit sind etwa 63 Prozent der Niederländer geimpft.  

Großbritannien: Impfangebot für 12-15-Jährige

Auch Großbritannien sieht sich gewappnet für den Herbst. Premierminister Boris Johnson erklärte, dass mehr als 80 Prozent der Menschen über 16 Jahren doppelt geimpft seien, rund 90 Prozent der erwachsenen Bevölkerung hätten Antikörper entwickelt. Die Impfstoffe würden wirken.

In den kommenden Tagen soll es ein Impfangebot für die 12-15-Jährigen geben. Johnson kündigte ebenfalls an, dass man wieder eine Maskenpflicht anordnen und sich die Einführung von Impfpässen für Discos oder Stadien offenhält.

Die Maßnahmen seien Teil eines "Plan B", falls die Pandemie mit Auffrischungsimpfungen nicht unter Kontrolle gehalten werden könne.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.