Omikron oder Delta? Zwei Symptome sollen bei einer Corona-Infektion den Hinweis geben

·Freie Autorin
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Gleich mehrere Mutationen des Coronavirus machen in Deutschland aktuell die Runde, und während bis vor Kurzem noch die Delta-Variante dominierte, ist mittlerweile Omikron massiv auf dem Vormarsch. Doch können Infizierte selbst den Unterschied zwischen beiden Virus-Varianten erkennen? Forscher*innen haben zwei Symptome ausgemacht, die auf Omikron hinweisen.

Woran können Corona-Infizierte die Omikron-Variante erkennen? Forscher haben zwei Symptome ausgemacht (Symbolbild: Getty Images)
Woran können Corona-Infizierte die Omikron-Variante erkennen? Forscher haben zwei Symptome ausgemacht. (Symbolbild: Getty Images)

Die Omikron-Variante des Coronavirus ist zwar verhältnismäßig jung, gilt jedoch als noch ansteckender als die Delta-Mutation, die sich für die letzte Corona-Welle verantwortlich zeichnete, und breitet sich dementsprechend schnell aus. Schon früh bemerkten Ärzt*innen, dass sich die Symptome bei einer Infektion mit Omikron von denen bisheriger Corona-Varianten unterscheiden, und die gezielte Auswertung von Daten scheinen dies zu bestätigen.

Vor allem zwei Symptome sind typisch für Omikron

Demnach treten bei Omikron milde Erkältungssymptome wie Halsschmerzen und Schnupfen häufiger auf. Fieber und der Verlust von Geruchs- und Geschmackssinn, was für bisherige Verläufe von Covid-19 als typisch galt, kommen mit Omikron hingegen seltener vor als bisher.

Doch vor allem zwei Symptome wurden Untersuchungen in Südafrika, das als Ursprungsland von Omikron vermutet wird, und Großbritannien zufolge bei der neuen Variante beobachtet, die bei bisherigen Corona-Versionen kaum oder gar nicht vorkamen:

  • Heftiger Nachtschweiß: "Es handelt sich dabei um diese nächtlichen heftigen Schweißausbrüche, nach denen man sich umziehen muss", beschreibt der britische Arzt Dr. Amir Khan dem Sender "ITV". Neben Fieber und Schmerzen würde dieses Symptom sehr häufig beobachtet und sei demnach so wichtig, dass es seiner Ansicht nach in die offizielle Liste des staatlichen Gesundheitsdienstes NHS aufgenommen werden müsse.

  • Appetitlosigkeit: Dieses Symptom wurde bei bisherigen Covid-19-Verläufen so gut wie gar nicht beobachtet, kommt unter Omikron jedoch immer häufiger vor, wie unter anderem die Zeitung "The Mirror" berichtet. Das ergab eine Auswertung der Zoe Covid-Symptomstudie, bei der Wissenschaftler*innen die Symptome von Omikron-Infizierten mit denen früherer Patient*innen verglichen. Gerade bei jüngeren Betroffenen würde zudem über starke Müdigkeit berichtet.

Forscher*innen betonen, dass die Datenlage noch keine endgültigen Rückschlüsse zulasse und sich die Untersuchungen in ihrem Frühstadium befinden. Doch die Symptome könnten Corona-Infizierten dabei helfen, die Omikron-Variante bei sich zu erkennen.

Nach wie vor raten Expert*innen dazu, sich vollständig gegen das Coronavirus impfen und zudem boostern zu lassen. Damit sei nicht nur der aktuell größtmögliche Schutz gegen eine Infektion gewährleistet, sondern auch die Vorbeugung eines schweren Covid-19-Verlaufs.

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