Oralsex im Flugzeug: Paar muss Geldstrafe zahlen

Ein Pärchen ließ im Flugzeug seiner Lust freien Lauf – vor den Augen der Passagiere (Symbolbild: thinkstock)


Ein Pärchen aus den USA überkam auf einem Flug nach Las Vegas die Lust. Anstatt sich auf eine der Bordtoiletten zurückzuziehen, kam es zum Oralverkehr am Platz. Mehrere Passagiere legten Beschwerde ein. Nun müssen der Mann und die Frau je 250 US-Dollar Geldstrafe zahlen.

Der Flug von Medford im US-Bundesstaat Oregon nach Las Vegas, Nevada, am 21. Juni dieses Jahres wird wohl nicht nur Christopher Martin und Jessica Stroble auf ewig im Gedächtnis bleiben. Auch bei den anderen Passagieren sollte die Reise mit der US-Billigfluglinie Allegiant Air einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Die US-Zeitung „Mail Tribune“ zitierte aus FBI-Berichten, denen zufolge Martin im Flieger zuerst seine Genitalien entblößt haben soll. Dann habe er mit Stroble zweimal Oralsex und weitere sexuelle Handlungen vollzogen – vor den Augen der Mitreisenden. Bereits während des Flugs informierte die Crew die Flughafenpolizei in Las Vegas; der 44-Jährige und seine 33-jährige Partnerin wurden nach ihrer Ankunft in Las Vegas direkt am Flughafen festgenommen.

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Im Oktober mussten sich Martin und Stroble nun gerichtlich für das Stelldichein verantworten. Beide bekannten sich in Abwesenheit vor dem zuständigen Bezirksgericht in Las Vegas für schuldig. Sie wurden zu einer Geldstrafe von je 250 US-Dollar verdonnert. Damit kamen sie glimpflich davon. Das maximale Strafmaß für sexuelle Handlungen in der Öffentlichkeit war im Vorhinein auf eine Haftstrafe von bis zu 90 Tagen und ein Bußgeld in Höhe von 500 US-Dollar bemessen worden.

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Die Geldstrafe scheint Martin im Vergleich zu den anderen Konsequenzen ohnehin leicht verschmerzen zu können. „Ich habe viele Fehler in meinem Leben gemacht, aber keiner war so groß wie der“, ließ der ehemalige Weinhändler in einer schriftlichen Erklärung in der „Mail Tribune“ verlauten. „Ich habe meine Arbeit verloren, meinen Ruf und all das, was ich mir in den vergangenen zehn Jahren aufgebaut habe.“ Jetzt wolle er aus dem Fehler lernen.

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