Ostern: Unsere ganz persönlichen Osterbräuche

Dreht sich an Ostern wirklich alles nur um Hasen und Eier? Natürlich nicht. Wie Familien, Paare und Singles in Berlin das Fest verbringen

Auf dem Gesicht der kleinen Tochter machte sich so etwas wie Panik breit, als ich ihr verkündete, dass wir in diesem Jahr Ostern bei den Großeltern in Hessen verbringen würden. "Aber Ostereier suchen wir dort doch auch?", fragte sie schnell. Und seufzte erleichtert auf, als sie hörte, dass es auch im Taunus Schoko-Eier und -Hasen gibt. Vor allem natürlich im Garten von Oma und Opa am Ostersonntag nach dem Kirchgang.

Kaum zu glauben, aber wahr: Ostern ist wichtiger als Weihnachten – zumindest für den Süßwarenhandel. In keiner anderen Woche gaben die Deutschen im vergangenen Jahr so viel Geld für Süßigkeiten aus wie vor dem Osterfest. Nicht einmal die Woche vor Weihnachten konnte mithalten. Rund 5,60 Euro pro Kopf ließen sich die Bundesbürger das österliche Naschwerk kosten. Am beliebtesten waren dabei Schoko-Ostereier, dicht gefolgt von Osterhasen. Dieses Jahr wurden rund 107 Millionen Schoko-Hasen an Supermärkte hierzulande geliefert. Bei den Nikoläusen im Dezember waren es nur rund 96 Millionen.

Doch dreht sich an Ostern wirklich alles nur um Eier und Hasen? Es sind zumindest die ersten Symbole, die einem einfallen, wenn man an Ostern denkt und an das Ende der Fastenzeit. Aber auch die, die keiner kirchlichen Gemeinschaft angehören, wissen: Ostern ist das höchste christliche Fest. Nach christlichem Glauben überwand der am Karfreitag gekreuzigte Jesus am Ostersonntag den Tod. Er erstand von den Toten auf und erfüllte damit seinen göttlichen Erlösungsauftrag auf Erden. Diese Bot...

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