Panagiota Petridou half bei Schlossrenovierungen: "Ich bin ganz gut im Delegieren"

Im Februar ist Panagiota Petridou zum ersten Mal Mutter geworden. Besonders zu Beginn sei der Alltag mit Baby "eine enorme Umstellung" für sie gewesen, erzählt die Moderatorin im Interview. (Bild: 2020 Getty Images/Matthias Nareyek)
Im Februar ist Panagiota Petridou zum ersten Mal Mutter geworden. Besonders zu Beginn sei der Alltag mit Baby "eine enorme Umstellung" für sie gewesen, erzählt die Moderatorin im Interview. (Bild: 2020 Getty Images/Matthias Nareyek)

Auch als frischgebackene Mutter ist Panagiota Petridou immer auf Zack: In ihrem jüngsten Projekt hilft sie bei der Renovierung verwahrloster Schlösser. Warum sie sich selbst nicht vorstellen könnte, Schlossherrin zu sein, erklärt die Moderatorin im Interview.

Im Februar brachte Panagiota Petridou ihr erstes Kind zur Welt. Die Schwangerschaft hatte die Moderatorin, gelernte Automobilverkäuferin und ehemalige Handballspielerin geheim gehalten. Erst nach der Geburt teilte sie ihr Glück auf Instagram. Eine Babypause kommt für Petridou allerdings nicht infrage: Für das neue, wöchentliche SAT.1 GOLD-Format "Zwischen Prunk und Panik - Die Gutshausretter" (ab Donnerstag, 2. Juni, 20.15 Uhr) steht die 42-Jährige bereits wieder vor der Kamera. In der Sendung begleitet sie Menschen, die im Begriff sind, sich Schlossherrin oder Schlossherr nennen zu dürfen - und dafür so einige Hürden in Kauf nehmen.

teleschau: Frau Petridou, könnten auch Sie sich vorstellen, in einem Schloss zu leben?

Panagiota Petridou: So oft wie ich meinen Schlüssel verliere und suche, eher nicht. Ich wäre ja den halben Tag damit beschäftigt, Dinge zu suchen (lacht).

teleschau: Was hat Sie bei den Dreharbeiten zu "Zwischen Prunk und Panik - Die Gutshausretter" am meisten überrascht?

Petridou: Definitiv die Motivation und der Antrieb, den die Menschen haben. Vor allem, dass sie so an ihre Visionen glauben, ist bemerkens- und bewundernswert.

In ihrer neuen Primetime-Sendung "Zwischen Prunk und Panik - Die Gutshausretter" (ab Donnerstag, 2. Juni, 20.15 Uhr, wöchentlich bei SAT.1 GOLD) trifft Panagiota Petridou auf Menschen, die sich den Traum vom eigenen Schloss erfüllt haben. (Bild: SAT.1 GOLD)
In ihrer neuen Primetime-Sendung "Zwischen Prunk und Panik - Die Gutshausretter" (ab Donnerstag, 2. Juni, 20.15 Uhr, wöchentlich bei SAT.1 GOLD) trifft Panagiota Petridou auf Menschen, die sich den Traum vom eigenen Schloss erfüllt haben. (Bild: SAT.1 GOLD)

"Ich bin ganz gut im Delegieren"

teleschau: Ein solches Projekt bedeutet sehr viel Arbeit. Was sind das für Menschen, die sich trotzdem dazu entscheiden, ein verwahrlostes Anwesen zu kaufen und zu renovieren? Worin liegt der Reiz?

Petridou: Die Menschen haben Träume. Viele davon sind sehr handwerklich geschickt und sehen es als Hobby, andere definitiv als Lebensaufgabe, ein Schloss zu renovieren. Andere gründen ihre Existenz mit ihren bloßen Händen und machen daraus ein Familienprojekt. Viele lieben natürlich auch diesen "Vorher-Nachher Effekt" und wollen stolz sein auf das, was sie selbst erarbeitet haben. Das treibt sie an.

teleschau: Sie haben die Bauherrinnen und Bauherren tatkräftig unterstützt. Was haben Sie beim Dreh dazugelernt?

Petridou: Ich bin ganz gut im Delegieren. Ich habe gemerkt, dass man definitiv immer jemanden braucht, der sich mit der Materie auskennt. Gute Quellen und Zeit sind auch wichtig ...

Tatkräftige Unterstützung: Panagiota Petridou (links) hilft Gabi und Henry bei der Renovierung ihres Anwesens. (Bild: SAT.1 GOLD)
Tatkräftige Unterstützung: Panagiota Petridou (links) hilft Gabi und Henry bei der Renovierung ihres Anwesens. (Bild: SAT.1 GOLD)

"Zeigen werde ich mein Kind nicht"

teleschau: Sie sind vor kurzem zum ersten Mal Mutter geworden - und haben die Schwangerschaft bis zum Schluss geheim gehalten. Wieso haben Sie sich im März dazu entschlossen, Ihren Instagram-Followern nun doch vom Familienzuwachs zu berichten?

Petridou: Ich habe mir gedacht, dass ich ja nun im Alltag in erster Linie mit Mama sein beschäftigt sein werde. Also, was soll ich meinen Followern sagen, was ich den ganzen Tag mache? Zeigen werde ich mein Kind nicht. Aber über den Mutti-Alltag berichte ich gerne und bin im Austausch mit meinen Followern.

teleschau: Haben Sie sich schon in Ihrer neuen Rolle als Mutter zurechtgefunden?

Petridou: Der Anfang war ziemlich hart. Schließlich bin ich viel unterwegs und über 40 Jahre ohne Baby gewohnt. Das ist so schon eine enorme Umstellung. Es braucht auch noch seine Zeit, aber es ist einfach etwas Wundervolles und mit meinem Kind auch eine unglaubliche Liebe geboren worden.

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