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Passagier bastelt sich kuriose Augenmaske im Flugzeug

"Da werden Gebühren erhoben"

Not macht erfinderisch - ein Passagier bastelte sich eine Schlafmaske mal eben selbst. (Bild: Getty Images)
Not macht erfinderisch - ein Passagier bastelte sich eine Schlafmaske mal eben selbst. (Bild: Getty Images)

Mal eben im Internet zehntausende Klicks generieren? Das schaffte ein Fluggast der Airline IndiGo quasi im Schlaf.

Es ist hell, es ist laut, es ist eng und die Raumluft ist bescheiden – wer schon mal einen längeren Flug unternommen hat, weiß wie quälend dann manchmal die Zeit vergehen kann. Im besten Fall verschläft man die Reise bis zur Landung einfach. Aber wie soll man ein Auge zu bekommen, wenn es zu hell ist und man auch keine Schlafmaske dabei hat?

Brillenträger klar im Vorteil

Ganz einfach: Sich mit dem begnügen was gerade da ist und einfach mal gaaanz kreativ basteln. So wie neulich ein Passagier der indischen Billigfluggesellschaft IndiGo. Der zog sich den weißen Kopfstützenbezug ins Gesicht bis über die Nasenspitze. Damit nichts wegflattert und der Stoff auch zuverlässig hält, setzte er danach seine Brille wieder auf und fixierte mit den Bügeln den Sitzbezug so, dass auch seitlich kein Licht mehr an die Augen gelangen kann. Nur der schwarze Schnäuzer des Passagiers ist unterhalb des Tuchs zu sehen.

Alles in allem funktionierte die Konstruktion zwar offenbar, sah aber so merkwürdig aus, dass sich wohl ein anderer Passagier genötigt sah, ein Foto von dem schlafenden Mann zu schießen. Und deshalb macht ein Foto des findigen IndiGo-Passagiers nun auf X (ehemals Twitter) die Runde und bringt viele User zum lachen und grübeln. Das Foto ist erst zwei Tage im Netz und hat schon jetzt rund 57.000 Aufrufe und mehr als tausend Likes.

Droht da nachträglich eine Rechnung?

Während sich einige sorgen, ob das, was der Passagier sich übers Gesicht gezogen hat, auch keimfrei ist, rechnen andere (scherzhaft) damit, dass die Fluggesellschaft daraus eine Geschäftsidee machen könnte. "Indigo berechnet 100 Rs, wenn jemand den Rückenlehnenbezug als Augenschutz verwenden möchte", schreibt jemand. "Schlechte Idee, dieses Foto hier zu teilen Indigo könnte dem Passagier für die Nutzung eine Rechnung stellen" und "Es gibt nichts kostenlos, da werden Gebühren erhoben", heißt es in anderen Kommentaren.