Pelosi in Taiwan: Wollen Demokratie unterstützen

Pelosi in Taiwan: Wollen Demokratie unterstützen

Die Chefin des US-Repräsentantenhauses Nancy Pelosi hat sich anlässlich ihres Aufenthalts in Taiwan besorgt über Drohgebärden der chinesischen Führung gegenüber der demokratisch regierten Insel geäußert. Angesichts der zunehmenden Aggression der Kommunistischen Partei Chinas solle der Besuch ihrer Delegation ein Zeichen des Beistands für Taiwan sein, schrieb sie in einem Gastbeitrag in der "Washington Post". Gleichzeitig veröffentlichte sie eine Erklärung, in der sie beteuerte, die USA hätten kein Interesse daran, den Status Quo einseitig zu ändern. Auch das Weiße Haus beteuerte, an der Ein-China-Politik der USA ändere sich nichts.

US-Flugzeugträger vor Taiwan

Gleichzeitig brachten die USA ihre Militärflotte im Indo-Pazifik in Stellung. Der Flugzeugträger USS Ronald Reagan und seine Flotte wurden am Dienstag vor die Ostküste Taiwans verlegt. Auch das chinesische Militär zeigt seine Muskeln. Peking hatte Washington eindringlich vor einem Besuch Pelosis in Taiwan gewarnt. Die Insel sieht sich selbst als unabhängig, für die Kommunistische Partei ist sie Teil der Volksrepublik.

Beistand erhält diese aus Moskau: China habe das Recht, Maßnahmen zum Schutz seiner Souveränität und territorialen Unversehrtheit zu ergreifen, so das russische Außenministerium. Russlands Haltung sei unverändert, dass es nur ein China mit der legitimen Regierung in Peking gebe. Pelosis Besuch sei eine klare Provokation und stehe im Geist der aggressiven Linie der USA zu einer umfassenden Eindämmung Chinas, so eine Sprecherin.

Pelosis Aufenthalt in Taiwan ist der ranghöchste Besuch aus den Vereinigten Staaten auf der Insel seit einem Vierteljahrhundert.

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