Pippa Matthews ist Mutter geworden

Die hochschwangere Pippa Matthews und ihr Mann James Matthews nach der Hochzeit von Prinzessin Eugenie und Jack Brooksbank in Windsor. Foto: Adrian Dennis

Ihre Schwester Kate hat bekanntermaßen schon drei Kinder - nun ist auch Pippa Matthews Mutter geworden. Die Briten erleben derzeit einen wahren Liebes- und Babyrausch rund um ihr Königshaus.

London (dpa) - Erst die Hochzeit von Prinzessin Eugenie, dann Herzogin Meghans Schwangerschaft - und nun hat Pippa Matthews (35) ihr erstes Kind bekommen. Vater des Kindes ist der Hedgefonds-Manager James Matthews (43), die beiden hatten im Mai 2017 geheiratet. Pippas Schwester, Herzogin Kate, und ihr Mann Prinz William seien «hoch erfreut», hieß es in einer Mitteilung des Kensington-Palasts. Medienberichten zufolge soll das Baby, das am Dienstag geboren wurde, ein Junge sein.

Anhänger des britischen Königshauses erleben derzeit wohl einen wahren Liebes- und Babyrausch. Auch, wenn Matthews - bekannt eher noch unter ihrem Mädchennamen Middleton - natürlich kein Mitglied der «Royal Family» ist - so steht die 35-Jährige seit der Hochzeit ihrer Schwester Kate mit Prinz William doch fast ähnlich in der Öffentlichkeit. Damals war Pippa, die eigentlich Philippa Charlotte heißt, die Trauzeugin ihrer großen Schwester - und bekam dank ihres atemberaubenden Kleids den Spitznamen «Her Royal Hotness».

Mit der «Po-Pularität» - wie einige Zeitungen scherzten - kam aber auch die Kritik: Britische Boulevardmedien mäkelten, Pippa sonne sich etwas zu sehr im Glanz ihrer Schwester, versuche aus dem Ruhm des Königshauses Profit zu schlagen. Zuletzt war es aber ruhiger um die vielleicht bekannteste Trauzeugin der Welt geworden. In den vergangenen Jahren sah man Pippa eigentlich fast nur noch auf großen Feiern des Königshauses, auf Paparazzibildern beim Bummeln in London oder beim Tennisturnier in Wimbledon - und natürlich auf ihrer eigenen Hochzeit.

Matthews hatte ihre Schwangerschaft Anfang Juni öffentlich gemacht - nach wochenlangen Spekulationen. Anders als ihre große Schwester habe sie aber nicht an morgendlicher Übelkeit gelitten, schrieb Pippa damals in einer Kolumne. «Ich hatte Glück, die ersten zwölf Wochen ohne Morgenübelkeit hinter mich zu bringen. Deshalb konnte ich einfach wie normal weitermachen.» Kate hatte bei all ihren drei Schwangerschaften an starker Übelkeit gelitten.

Die Herzogin ist zwar bereits dreifache Mutter - Tante war sie bislang aber noch nicht. Jetzt geht es in dieser Hinsicht quasi Schlag auf Schlag für sie und Ehemann Prinz William. Schließlich haben auch Prinz Harry und Herzogin Meghan am Montag verkündet, dass sie Eltern werden. Dann dürfen sich Kates und Williams Kinder im Frühjahr über einen weiteren kleinen Cousin oder eine Cousine freuen.

Pippa gilt als quirlig, partyfreudig und sehr sportlich. Nach eigenen Worten war ihr auch in der Schwangerschaft Fitness sehr wichtig. «Ich merke, wie mein Körper sich verändert und ich zunehme», schrieb sie in der Kolumne. Aber sie fühle auch, wie ihr regelmäßiges Training ihren Körper für Schwangerschaft, Geburt und die Phase danach stärke. Außerdem trage ihr Fitness-Regime dazu bei, «dass meine alten Lieblingsjeans auch nach dem Baby noch passen werden!».

Erst in der vergangenen Woche hatte Matthews übrigens noch einen großen öffentlichen Auftritt: Da kam sie im dunkelgrünen Mantel und mit rundem Babybauch zur Hochzeit von Prinzessin Eugenie und Jack Brooksbank.