Polit-Zoff um Jimmy Kimmels neugeborenen Sohn

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In einer bewegenden TV-Ansprache hatte Jimmy Kimmel bekanntgegeben, dass sein neugeborener Sohn am offenen Herzen operiert werden musste. Doch nicht jeder konnte Empathie für den US-Moderator aufbringen.

US-Moderator Jimmy Kimmel (49) hat für seine emotionale Rede über die Not-OP seines neugeborenen Sohnes William "Billy" Kimmel jede Menge Zuspruch in den sozialen Netzwerken erhalten. Doch der ehemalige republikanische Kongressabgeordnete Joe Walsh (55) benutzte den kleinen Kerl, um knallharte Politik zu betreiben.

Promis verteidigen Jimmy Kimmel

"Tut mir leid Jimmy Kimmel: deine traurige Geschichte verpflichtet weder mich noch sonst jemand dazu, für die Gesundheitsversorgung von jemand anderen aufzukommen", twitterte Joe Walsh in Richtung des Talkshow-Moderators. Jimmy Kimmel hatte sich mit tränenerstickter Stimme in seiner Late-Night-Show "Jimmy Kimmel Live" gegen die Sparpläne von US-Präsident Donald Trump (70) bei der Gesundheitsreform ausgesprochen. "Wenn dein Kind stirbt... und es müsste das nicht... da sollte es nicht darum gehen, wieviel Geld du verdienst!", sagte Kimmel mit Tränen in den Augen.

Twitter reagierte schnell auf die Breitseite von Joe Walsh. Unter seinem Tweet finden sich bereits 18.000 Antworten. Auch "King of Queens"-Star Patton Oswalt (48) meldete sich via Twitter zu Wort: "Joe, du willst nicht einmal Kindergeld für deine eigenen Kinder zahlen. Wir wussten bereits, dass du so empfindest, du Wurm. Es war nicht nötig, es uns erneut mitzuteilen - uns reicht's." Damit deutete der Schauspieler einen Kindergeld-Skandal von Walsh an, der im Jahr 2012 geklärt wurde.

"Modern Family"-Star Sarah Hyland (26) reagierte ebenfalls deutlich, sie bezeichnete Walsh in einem Tweet als "Monster", der einen liebenden Vater attackiere, dem das menschliche Leben tatsächlich am Herzen liege. In einem zweiten Tweet warf sie ihm zudem vor, dass er gegen Abtreibungen sei und nicht daran glaube, dass eine Frau bei der Geburt sterben könne.

Joe Walsh äußerte sich zu dem Thema nicht noch einmal, twitterte aber eine Comic-Zeichnung. Darauf liegt ein Mann am Boden, der ein T-Shirt mit dem Aufdruck "Freie Meinungsäußerung" anhat. Über ihm steht eine vermummte Person in schwarzer Kleidung, deren Pulli "tolerante Linke" liest sowie ein Schild mit der Aufschrift "Hassfreie Zone" und einen Stock in der Hand hält. Der Mann am Boden blutet am Kopf. Ein Seitenhieb auf die überwiegend negativen Reaktionen zu seiner Jimmy-Kimmel-Kritik?

Foto(s): twitter.com/mollymcnearney

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