Alice Weidel im Porträt: Vom Bankenwesen zum Rechtspopulismus

Die 38-Jährige Weidel wird mit Alexander Gauland Spitzenkandidatin der AfD.

Lange hielt sie sich in Köln zurück, ergriff kein einziges Mal das Wort. Die Stunde von Alice Weidel auf dem Bundesparteitag schlägt, nachdem Alexander Gauland und sie als Spitzenduo für die Bundestagswahl gekürt wurden.

Sie hat ihren Auftritt sorgfältig vorbereitet, das wird rasch klar. „Wir haben es allen gezeigt, den Medien, den Altparteien und den Bildungsbomben der Antifa da draußen“, ruft sie in den Saal. Für Sätze wie diesen feiern sie sie.

„Die politische Korrektheit gehört auf den Müllhaufen der Geschichte.“ Die bisher eher unbekannte Politikerin aus Baden-Württemberg massiert die Seele der Delegierten, sie beherrscht die Kunst der Rede, mal schmeichelt sie mit ihrer Stimme, mal wird sie rasierklingenscharf, mal aggressiv, dann wieder analytisch-kühl.

Wer ist Alice Weidel?

Alice Weidel ist das neue weibliche Gesicht der AfD, nachdem die Partei Frauke Petry vorerst abserviert hat. Sie ist 38 Jahre jung, einstige Bankerin und heute Unternehmensberaterin, sie kennt die Welt, hat über das Rentensystem in China promoviert und spricht Mandarin. 

Dazu ist sie attraktiv, trägt gern gediegen-elegante Hosenanzüge, das...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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