Schießtraining : Innenverwaltung plant neue Schießstände für Berlins Polizei

In künftigen Ausbildungszentren sollen 54 Trainingsbahnen eingerichtet werden. Geschlossene Anlagen werden saniert.

Der Berliner Polizei sollen nach Planung der Senatsinnenverwaltung perspektivisch knapp 60 Bahnen für das Schießtraining zur Verfügung stehen. Derzeit verfügt die Polizei eigentlich über 73 Bahnen an 20 Schießständen, davon sind allerdings die meisten wegen Schadstoffbelastung der Raumluft durch künstliche Mineralfasern oder anderer Mängel gesperrt – teilweise schon seit mehreren Jahren. Von den 73 Bahnen sind nur elf tatsächlich einsatzfähig, hinzukommen sechs, die lediglich Spezialdienststellen mit Langwaffen nutzen dürfen. Das geht aus der Antwort der Innenverwaltung auf eine bislang unveröffentlichte parlamentarische Anfrage des SPD-Abgeordneten Joschka Langenbrinck hervor. Sie liegt der Berliner Morgenpost vor.

Demnach plant der Senat den Bau von fünf Einsatztrainingszentren (ETZ). Mit diesen Zentren könne "eine ganzheitliche Aus- und Fortbildung nach modernsten nationalen und internationalen Standards gewährleistet werden", erklärte Innenstaatssekretär Torsten Akmann in seiner Antwort. Für alle fünf Einrichtungen sei bereits mit der Planung begonnen worden. Die Fertigstellung könne allerdings frühestens 2020/21 erfolgen. Deshalb sollen an drei der fünf Standorte zunächst die Schießstände errichtet und fertiggestellt werden, der Rest der EKZ folge dann später.

Für diese Schießanlagen ist laut Innenverwaltung eine modulare Bauweise vorgesehen, das spart Zeit. Bis Mitte kommenden Jahres sollen sie zur Verfügung stehen. Die Einsatztrainingszentren mit den integrierten modular...

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