Seit 25 Jahren! Die Geschichte des "Morgenmagazins"

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Seit 25 Jahren! Die Geschichte des "Morgenmagazins"

Das "Morgenmagazin" von ARD und ZDF feiert diese und nächste Woche jeweils 25-jähriges Jubiläum. Wissenswertes zum frühmorgendlichen Erfolgsformat...

Das gemeinsame "Morgenmagazin" ("Moma") von ARD und ZDF wird 25 Jahre alt. Da die Sender im wöchentlichen Wechsel für das Programm verantwortlich sind, das werktags zwischen 5:30 Uhr und 9:00 Uhr ausgestrahlt wird, kann auch zweimal gefeiert werden. Diese Woche ist die ARD dran, denn die allererste Sendung lief am 13. Juli 1992 im Ersten, also morgen vor einem Vierteljahrhundert. In der kommenden Woche, konkret am 20. Juli, jährt sich der Auftakt im Zweiten zum 25. Mal.

Anfänge und Konkurrenz

Der Anlass für die Gründung des "Morgenmagazins" war der Zweite Golfkrieg (1990-1991). Darüber wollten ARD und ZDF ihre Zuschauer bereits morgens informieren. Aus diesen Sondersendungen entwickelte sich dann ein festes Format, das schnell Marktführer wurde und bis heute geblieben ist.

Das boulevardeskere "Frühstücksfernsehen" in Sat.1 gibt es bereits seit Oktober 1987. Gleiches gilt für die RTL-Variante, wobei diese im September 1987 zwar die erste in Deutschland war, doch nach dem großen Erfolg der ARD/ZDF-Version kürzte der Sender sein "Guten Morgen Deutschland" stark ein. Erst seit 2013 setzt man in Köln wieder auf frühmorgendliches Infotainment. In den USA und Kanada gibt es solche Morgenshows schon seit 1952 bzw. 1972.

Inhalte

Wer informiert in den Tag starten möchte, kann das mit dem "Morgenmagazin" (ARD/ZDF) tun. Eine halbe Stunde genügt. Denn neben Nachrichten im 30-Minuten-Takt samt ausführlicher Sport- und Wetterberichterstattung gibt es Bilder, Live-Schalten und Hintergrundberichterstattung zu den Themen des Tages sowie Interviews mit wichtigen Akteuren aus Politik, Wirtschaft, Sport und Kultur. Nicht zuletzt deshalb darf sich das "Moma", die öffentlich-rechtliche Ausgabe eines Frühstücksfernsehens, zurecht als echtes Erfolgsformat bezeichnen.

Karrieresprungbrett

Einige Ex-"Moma"-Gesichter der ARD sind heute an anderer Stelle im Fernsehen präsent: Gert Scobel ("Moma" von 2001 bis 2003) präsentiert seit April 2008 die wöchentlich ausgestrahlte Wissenschafts-Sendung "scobel" (3sat). Anne Gesthuysen (2002-2014) tritt zusammen mit Ehemann Frank Plasberg seit 2016 in der Vorabendquizsendung "Paarduell" (das Erste) an. Rudi Cerne (1995) ist heute ein ZDF-Gesicht: "Das aktuelle Sportstudio", "Aktenzeichen XY ... ungelöst" etc.

Und auch ehemalige ZDF-"Moma"-Moderatoren stehen noch für den Sender vor der Kamera: Maybrit Illner (1992-1999) moderiert seit 1999 Polittalkshows: erst "Berlin-Mitte", ab 2007 "maybrit illner". Gundula Gause (1992-1998) ist seit 1993 Co-Moderatorin im "heute-journal". Bettina Schausten (1999-2002) leitet seit 2010 das Hauptstadtstudio. Christian Sievers (1998-2009) moderiert seit 2014 die Nachrichtensendung "heute" um 19 Uhr und im Wechsel das "heute-journal". Patricia Schäfer (1998-2010) arbeitet als Reporterin und Redakteurin im ZDF-Landesstudio Bayern.

Foto(s): WDR/Svea Pietschmann, WDR/Herby Sachs

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