Sie brauchte das Geld fürs Glücksspiel: Nonne veruntreut mehr als 800.000 Dollar

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In den USA veruntreute eine ehemalige Nonne jahrelang Spendengelder. Der Grund für ihr Vergehen: Sie brauchte das Geld auch, um ihrer Leidenschaft fürs Glücksspiel zu frönen.

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Symbolbild: Getty Images

Nach Angaben des Bundesbezirksgerichts des US-Bundesstaates Kalifornien, Central District of California, stahl die ehemalige Leiterin einer katholischen Grundschule in Torrance, Kalifornien in einem Zeitraum von zehn Jahren bis September 2018 mehr als 835.000 US-Dollar.

Das Geld soll Mary Margaret Kreuper von den Einnahmen aus Schulgebühren und Spenden abgezweigt haben. Aufgewendet hätte sie es für "persönliche Ausgaben", heißt es, unter anderem für Glücksspiele in Casinos und Kreditkartengebühren.

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Kreuper wird zudem beschuldigt, Monats- und Jahresberichte an die Schulverwaltung gefälscht und Mitarbeiter angewiesen zu haben, Unterlagen zu manipulieren und zu vernichten. Für ihr Vergehen ist gegen die 79-Jährige Anklage wegen Betrugs und Geldwäsche erhoben worden. In beiden Punkten sei sie geständig.

Wie die Zeitung The Guardian berichtet, sei Keuper ihren Anwälten zufolge "sehr reumütig". Sie übernehme die volle Verantwortung für ihre Taten und entschuldige sich für jeden Schaden, den sie verursacht hat. 

In dem Fall hatten die Polizei von Torrance, die US-Sicherheitsbehörde FBI und die Steuerbehörde der Vereinigten Staaten, IRS, ermittelt. Sollte Kreuper verurteilt werden, drohen ihr bis zu 40 Jahre Haft.

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