So lustig und liebevoll spricht "Modern Family"-Star Jesse Tyler Ferguson über seinen Sohn

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Als Mitchell Pritchett in "Modern Family" hat Jesse Tyler Ferguson bereits Erfahrung als Vater, doch im wahren Leben ist diese Rolle noch relativ neu für ihn. Wie sich das anfühlt und wie er und sein Mann Justin Nikita ihren Sohn erziehen, verriet er in der Talkshow von Ellen DeGeneres.

Im echten Leben ist die Vaterrolle für Jesse Tyler Ferguson eine neue. (Bild: Getty Images)
Im echten Leben ist die Vaterrolle für Jesse Tyler Ferguson eine neue. (Bild: Getty Images)

Acht Monate alt ist der Sohn von Jesse Tyler Ferguson und seinem Mann Justin Nikita und hat das Leben seiner Väter ziemlich auf den Kopf gestellt. In der "The Ellen DeGeneres Show" verriet der "Modern Family"-Star, wie es sich anfühlt, zum ersten Mal Vater zu sein und worin die besondere Herausforderung besteht: "Wir sind immer noch dabei, seine Persönlichkeit zu erforschen", sagte der 45-Jährige über Sohnemann Beckett Mercer. Wie bei jedem Menschen, den man neu kennenlerne, müsse man erst einmal herausfinden, ob man ihn überhaupt möge, scherzte er und fügte an, dass man dafür etwas Zeit einplanen müsse.

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Weiterhin verriet der Schauspieler, dass er seinem Sohn nicht nur selbst vorsinge, sondern dabei auch gleich versuche, seine persönlichen Präferenzen an das Kind weiterzugeben: Musicals und Songs von Britney Spears! "Weißt du, wir erziehen ihn schwul, bis er sich anders entscheidet", sagte er dazu. Der Schauspieler trat selbst schon in Musicals am Broadway auf.

Bedingungslose Liebe und Unterstützung

Ernster wurde das Gespräch, als Jesse Tyler Ferguson Folgendes betonte: Er und sein Mann würden ihren Sohn immer lieben, egal, welche Sexualität oder Geschlechtsidentität er habe. Sie wären froh, ihn während seines Aufwachsens tun zu lassen, "was immer er will".

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Von "Modern Family" zur gelobten Dokumentation

Neben seinem Vaterdasein ist Jesse Tyler Ferguson aber auch beruflich weiter aktiv. Er ist Co-Autor eines neuen Kochbuchs mit dem Titel "Food Between Friends" und hat zuletzt die Dokumentation "Welcome to Chechnya" produziert. Der Film thematisiert die Homophobie in Tschetschenien, wo Homosexuelle massiven Repressionen ausgesetzt sind, verfolgt und in Gefängnisse gesteckt werden. Immer wieder berichten verschiedene Medien auch von Folterungen und sogar Morden. "Viele Menschen wissen davon gar nichts", sagte Ferguson im Gespräch mit Ellen DeGeneres und fügte an, er sei sehr stolz auf den Film. Kritiker sehen ihn sogar als Anwärter auf einen Oscar.

Wer Jesse Tyler Ferguson noch einmal als Adoptivvater in "Modern Family" sehen will: Staffel 5 bis 11 stehen bei Sky zum Stream bereit.