So wird der TV-Film zur "Flüchtlingskrise" von 2015

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So wird der TV-Film zur "Flüchtlingskrise" von 2015

NDR und RBB versuchen sich an einem ambitionierten Projekt: Basierend auf dem Sachbuchbestseller "Die Getriebenen" entstand ein TV-Film zur sogenannten "Flüchtlingskrise" von 2015. Imogen Kogge ist als Kanzlerin Angela Merkel zu sehen.

NDR und RBB versuchen sich an einem ambitionierten Projekt: Basierend auf dem Sachbuchbestseller "Die Getriebenen" entstand ein TV-Film zur sogenannten "Flüchtlingskrise" von 2015. Imogen Kogge ist als Kanzlerin Angela Merkel zu sehen.

Die Nacht auf den 5. September 2015 markiert einen der wichtigsten Momente in der jüngeren deutschen Geschichte: Bundeskanzlerin Angela Merkel entschied an diesem Abend, die deutschen Grenzen nicht zu schließen. Dadurch bot sie zahlreichen Flüchtlingen, die zuvor im ungarischen Budapest untergebracht waren, die Möglichkeit, in die Bundesrepublik einzureisen. Die ARD-Sender NDR und RBB haben nun basierend auf dem Sachbuchbestseller "Die Getriebenen" von Autor Robin Alexander einen Fernsehfilm zum historischen Moment und dessen Entstehung realisiert: Die Dreharbeiten in Berlin sind soeben zu Ende gegangen, ein genauer Ausstrahlungstermin steht derzeit noch nicht fest.

"Die Getriebenen", unter der Regie von Stephan Wagner, beleuchtet demnach nicht nur die Geschehnisse von Anfang September 2015, sondern auch den politischen und gesellschaftlichen Prozess im Vorfeld. Im Fokus steht dabei die Bundeskanzlerin, die von Imogen Kogge verkörpert wird. Beschrieben wird der TV-Film zur sogenannten "Flüchtlingskrise" als Mischung aus Politthriller und Porträt der Politikerin. In weiteren Rollen sind Josef Bierbichler als Horst Seehofer, Wolfgang Prengler als Thomas de Maizière und Radu Bazaru als Viktor Orbán zu sehen.

Regisseur Wagner, dreifach mit dem Grimme-Preis geehrt, erörtert sein Anliegen so: "Mein Ansatz ist, Zusammenhänge von Politik und Gesellschaft mit Schauspielern in Rollen von Personen aktueller Zeitgeschichte hautnah, menschlich nachvollziehbar, zugleich emotional spannend und sachlich akkurat mit den Mitteln der Fiktion darzustellen."