Sportvorstand in Wuppertal? Das sagt Neururer

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Sportvorstand in Wuppertal? Das sagt Neururer
Sportvorstand in Wuppertal? Das sagt Neururer

Der frühere Bundesliga-Trainer und jetzige SPORT1-Experte Peter Neururer soll am heutigen Dienstag in den Vorstand des Regionalligisten Wuppertaler SV rücken. Davon berichtete der Sportbuzzer zuerst.

Am Abend wird eine Sitzung stattfinden, in der der Verwaltungsrat des Traditionsvereins über eine Aufstockung des Vorstandes entschieden werden soll, wie der Klub auf seiner Homepage ankündigt.

"Das wäre eine interessante Aufgabe als Sportvorstand bei einem ehemaligen Bundesligisten. Aber erst am Dienstagabend wird darüber entschieden, vorher kann ich dazu nicht mehr sagen“, sagte Neururer auf SPORT1-Nachfrage.

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Am vergangenen Samstag hatte der 68-Jährige bereits beim Duell zwischen dem WSV und Rot-Weiss Essen im Stadion am Zoo auf der Tribüne gesessen. Er sah eine 1:2-Niederlage der Hausherren.

Neururer soll mithelfen, dass der ehemalige Bundesligist (von 1972 bis 1975) wieder etwas nach oben kommt. Man wolle sich "professioneller und strukturierter" aufstellen, so heißt es. Zuletzt sei unter anderem die Insolvenz in Eigenverwaltung abgeschlossen und damit Schuldenfreiheit erreicht worden.

Zuletzt Leiter bei der SG Wattenscheid

Neururer, der unter anderem den FC Schalke 04, Hertha BSC und den 1. FC Köln trainierte, war bis August 2019 als Sportlicher Leiter beim Viertligisten SG Wattenscheid 09 tätig. Als Trainer gearbeitet hat Neururer zuletzt von April 2013 bis Dezember 2014 beim VfL Bochum.

Mit dem Revierklub, dem in der aktuellen Saison der Bundesliga-Aufstieg gelingen dürfte, hatte er in seiner ersten Amtszeit von Dezember 2001 bis Juni 2005 die größten Erfolge gefeiert. Unter anderem führte Neururer die Bochumer in der Saison 2003/04 auf den fünften Platz in der Bundesliga und damit in den UEFA-Cup.

Aktuell arbeitet Neururer als Fußball-Experte für SPORT1 und ist in Sendungen wie dem Fantalk zur Champions League oder dem CHECK24 Doppelpass zu Gast. Diese Tätigkeit würde er - wie schon während seiner Zeit in Wattenscheid - wohl fortsetzen.

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