Bucks schlagen Raptors im Spitzenspiel - OKC mit Zittersieg

SPORT1

Die Milwaukee Bucks sind in der NBA weiter auf Rekordjagd.


Im Top-Spiel der Eastern Conference setzte sich das Team um Superstar Giannis Antetokounmpo gegen Titelverteidiger Toronto Raptors in einer Defensivschlacht am Ende mit 108:97 durch und fuhr somit im 58 Saisonspiel bereits den 50. Sieg ein. Diese Marke konnten in der Historie der NBA nur die Chicago Bulls (1995/1996 und 1996/1997) und die Golden State Warriors (2015/2016) zu einem früheren Zeitpunkt knacken.

Zugleich haben die Bucks damit weiterhin die Chance, den Rekord der Warriors für die meisten Siege in einer Saison (73) zu brechen. Allerdings müsste Milwaukee dafür jede der verbleibenden 24 Partien gewinnen. (Spielplan der NBA)

Defensive beider Teams lassen kaum etwas zu

Bester Werfer im Spiel gegen die Raptors war Khris Middleton. Der 28-Jährige verzeichnete am Ende 22 Punkte und war obendrein der einzige Starter seines Teams, der zumindest die Hälfte seiner Würfe im Korb versenkte. Antetokounmpo gelangen mit 19 Zählern und 19 Rebounds ein Double-Double. 

DAZN gratis testen und die NBA live & auf Abruf erleben | ANZEIGE

Auf Seiten der Kanadier gelangen Pascal Siakam 22 Punkte, sechs Rebounds und drei Assists. Allerdings kam der All-Star, bedingt durch die starke Defensive der Bucks, in Korbnähe praktisch überhaupt nicht zum Zug.

Überhaupt verteidigten beide Teams die eigene Zone bärenstark und ließen in unter dem Korb kaum etwas zu. Gerade einmal 22 Würfe in Korbnähe verbuchte die Statistik am Ende für die Raptors, auch die Bucks kamen lediglich auf 28 Versuche.

Bucks reicht ein starkes Viertel zum Sieg

Dabei erwischten die Raptors zunächst sogar den besseren Start, verpasste es aber, sich bis zur Halbzeit abzusetzen. Wenige Minuten vor der Pause führte Toronto noch mit zwölf Zählern, doch mit einem 11:2-Lauf und drei verwandelten Dreiern konnten die Bucks den Rückstand bis zur Sirene auf zwei Punkte verkürzen.


Mit dem Momentum auf ihrer Seite drehte der Spitzenreiter im dritten Viertel auf, der Titelverteidiger verlor hingegen komplett den Rhythmus und musste zusehen, wie sich die Bucks fortan Punkt für Punkt absetzten. Beim Stand 84:71 ging es ins Schlussviertel, in welchem Milwaukee den Sieg schlussendlich souverän über die Zeit brachte.

In der Tabelle der Eastern Conference liegen die Bucks damit weiter unangefochten an der Spitze, die Raptors belegen den zweiten Platz und haben aktuell noch zwei Siege Vorsprung auf den Drittplatzierten aus Boston. Allerdings haben die Celtics auch ein Spiele weniger absolviert. 

White schreibt bei Bulls-Pleite gegen OKC Geschichte

Einen wichtigen Sieg im Kampf um die Playoffs feierten auch die Oklahoma City Thunder beim knappen 124:122 gegen die Chicago Bulls. (Tabelle der NBA)

Mit fünf Treffern von Downtown in den ersten sechs Minuten durch Danilo Gallinari und einem 20:4-Lauf sah es dabei zunächst nach einer klaren Angelegenheit für OKC aus, die im zweiten Viertel sogar bereits mit 24 Zählern in Führung lagen. Im dritten Abschnitt drehte dann vor allem Zach LaVine auf und sorgte dafür, dass die Bulls mit einer Zwei-Punkte-Führung ins Schlussviertel gingen.


Neben LaVine, mit 41 Zählern bester Werfer der Partie, glänzte bei Chicago einmal mehr auch Coby White, dem nach zwei 33-Punkte-Spielen diesmal 35 Zähler gelangen. Der letzte Bulls-Rookie, dem dreimal hintereinander mindestens 33 Punkte gelangen, war Michael Jordan.

Im vierten Viertel fanden die Thunder dann aber wieder besser ins Spiel und konnten am Ende den 36. Saisonsieg bejubeln. Dennis Schröder erzielte von der Bank kommend 21 Punkte, fünf Assists und zwei Rebounds, Shai Gilgeous-Alexander glänzte mit einem Double-Double.

Theis verpasst Double-Double knapp

Ebenfalls Grund zur Freude gab es bei Daniel Theis und den Boston Celtics.

Jetzt aktuelle NBA-Fanartikel kaufen - hier geht's zum Shop | ANZEIGE

Der Rekordmeister setzte sich gegen die Portland Trail Blazers mit 118:106 durch und bleibt im Osten damit weiter am Spitzenduo aus Milwaukee und Toronto dran. 

Theis verpasste mit zehn Punkten und neun Rebounds dabei nur knapp ein Double-Double, bester Werfer der Partie war Jayson Tatum mit 36 Zählern.